Bild: David Young/dpa

Der Bahnstreik der EVG sorgte am Montag (10. Dezember 2018) für Verspätungen in ganz Deutschland. Auch heute müssen Pendler an manchen Stellen mehr Zeit einplanen.

7,5 Prozent mehr Geld forderte am Montag (10. Dezember 2018) die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) – und legte damit einen großen Teil des Bahnverkehrs deutschlandweit lahm. Im Rahmen eines Warnstreiks legten tausende Mitarbeiter von 5 bis 9 Uhr die Arbeit nieder. Auch nach Ende des Streiks kam es zu dutzenden Verspätungen (wir haben im Live-Ticker berichtet).

Viele Pendler mussten durch die Ausfälle auf das Auto ausweichen: Der Bahnstreik sorgte allein in NRW für mehr als 450 Kilometer Stau.

Bahn warnt auch Dienstag vor Ausfälle und Verspätungen

Logistische Probleme sorgen auch am Dienstag (11. Dezember 2018) für Verzögerungen im Fernverkehr. Züge und Personal seien nach dem Bahnstreik noch nicht wieder dort angekommen, wo sie sein sollten. Die Bahn rät Reisenden deshalb, kurz vor der geplanten Fahrt nochmal zu prüfen, ob und wann der Zug tatsächlich fährt.

Gegenüber der Bild sagte eine Bahnsprecherin, dass sich die betrieblichen Störungen im Nachgang des Streiks der EVG im Laufe des Tages erledigen würde. Betroffen seien jedoch weniger als 1 Prozent der täglich verkehrenden rund 1.400 Fernverkehrszüge. Auf den Autobahnen in NRW gab es auch am Dienstagmorgen mehr als 200 km Stau.

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Laut der Bahn fahren Regional- und S-Bahnen wieder planmäßig. Die Fernverkehrstickets für den Streiktag können bis einschließlich Sonntag (16. Dezember) genutzt werden.