Konferenz in Essen

NRW bekämpft Armut mit 270 Millionen Euro – Dortmund profitiert

Die schwarz-grüne Landesregierung hat sich zur Armutskonferenz in Essen getroffen. Kommunen wie Dortmund sollen von rund 270 Millionen Euro profitieren.

Dortmund – Die Schlüsselwörter der aktuellen Zeit sind bekannt. Ukraine-Krieg, Gas- und Strompreise, Inflation. Aber Armut – da waren sich die Vertreter der NRW-Landesregierung rund um Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) einig – ist kein Krisenphänomen. Es war und ist dauerhaft präsent. Doch das Land will anpacken und 270 Millionen Euro investieren. Aber was haben Kommunen wie Dortmund davon?

Dortmund kann Geld bekommen: NRW will gegen die Armut im Land investieren

Bei der sogenannten „Konferenz gegen Armut“ in Essen am 14. Dezember hat die NRW-Landesregierung aus CDU und Grünen den „NRW-Stärkungspakt“ beschlossen. Gemeinsam wolle man etwas gegen die Armut in NRW tun. Konkret sollen soziale Einrichtungen wie Tafeln oder Institutionen für Wohnungslose Geld bekommen. Insgesamt 150 Millionen Euro. 120 Millionen Euro will Schwarz-Grün für Kitas und Familien in der Energiekrise bereitstellen (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Was müssen Kommunen wie Dortmund jetzt tun, um von den 270 Millionen Euro zu profitieren? Nach Informationen der Landesregierung können die 396 Städte und 31 Gemeinden in NRW die Mittel beantragen und sie an Tafeln, Wohnungsloseneinrichtungen, Lebensmittelverteiler und Schutzräume für Drogenabhängige verteilen.

Dortmund kann vom „NRW-Stärkungspakt“ profitieren: Land NRW verteilt Geld

Auch Informations- und Beratungsstellen, Schulen (kostenloses Frühstück) oder Menschen, die von Energiesperren bedroht sind, können profitieren. Dortmund kann zudem Geld für Kitas oder Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe beantragen.

Die „Konferenz gegen Armut“ soll dabei nach eigenen Angaben nur ein Auftakt gewesen sein. Im weiteren Verlauf wolle man gemeinsam mit Kirchen, Gewerkschaften und anderen Institutionen in den Austausch gehen.

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