Arbeiter fällt drei Meter in die Tiefe und wird von Eisenstange aufgespießt

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Dortmund/NRW - In Dortmund-Derne ist ein Baustellen-Arbeiter drei Meter in eine drei Meter tiefe Baugrube gestürzt und wurde dabei von einer Eisenstange aufgespießt.

Es hört sich dramatisch an, ist aber anscheinend gut ausgegangen: Ein Baustellen-Arbeiter ist drei Meter in eine Baugrube gestürzt - auf eine Eisenstange, die aus dem Boden ragte. Notarzt und Feuerwehr waren schnell vor Ort und konnten dem Mann helfen und ihn befreien.

Dortmund - Gegen 12 Uhr mittags erhielt die Polizei einen Notruf von einer Baustelle an die Einsatzleitstelle der Feuerwehr. Ein Arbeiter sei in eine Baugrube gestürzt und habe sich an einer Eisenstange verletzt. Daraufhin alarmierte die Leitstelle einen Rettungswagen und einen Notarzt zu der Einsatzstelle an der Nierstefeldstraße in Derne. Als diese an der Baustelle eintrafen, war schnell klar, dass hier technische Unterstützung notwendig war.

Der Arbeiter war vom Rand der Baugrube ungefähr drei Meter in die Tiefe gestürzt und auf eine aus der Erde ragende Eisenstange gefallen. Die Eisenstange mit einem Durchmesser von zwei Zentimetern war unterhalb der linken Schulter in den Körper eingedrungen.

Die Retter bestellten ein Löschfahrzeug und die Höhenrettungsgruppe nach. Bis zum Eintreffen der Feuerwehrleute wurde der Mann durch den Notarzt versorgt und transportfähig gemacht. Mit einer hydraulisch betriebenen Schere durchtrennte ein Feuerwehrmann die Eisenstange, sodass der Verletzte durch die Einsatzkräfte in einen sogenannten Schleifkorb umgelagert werden konnte. Unter Begleitung eines Höhenretters wurde der Verletzte mit dem Schleifkorb unter Zuhilfenahme eines Baukranes aus der Grube direkt zum Rettungswagen befördert. Hier empfingen ihn Rettungskräfte und Notarzt und transportierten ihn in ein Krankenhaus.

Es waren insgesamt 18 Einsatzkräfte der Feuerwachen 6 (Scharnhorst), 4 (Hörde) und des Rettungsdienstes vor Ort.