Kann tödlich enden

Dortmunder zu faul? AOK warnt vor häufig unterschätzter Gefahr

Wer viel sitzt, schadet damit seinem Körper. Eine Versicherung aus Dortmund schlägt jetzt wegen einer Corona-Entwicklung Alarm.

Dortmund – Durch die Coronapandemie haben viele häufig aus dem Homeoffice gearbeitet, Urlaube und Hobbys sind weggefallen. Das Resultat: Die Dortmunder haben sich deutlicher weniger bewegt. Diese Entwicklung kann dauerhaft zu ernsthaften Erkrankungen führen, wie die AOK in Dortmund nun warnt.

KrankheitThrombose
KörperteilBlutgefäße
Vorbeugende MaßnahmeBewegung

Dortmund: Corona-Lifestyle gefährdet die Gesundheit – Versicherung schlägt Alarm

„Wer lange sitzt oder steht, strapaziert damit seine Venen“, schreibt die Dortmunder Versicherung in einer Mitteilung. Durch Corona haben viele Dortmunder genau das überwiegend getan. Die Folge können schwere Beine, Krampfadern oder sogar gefährliche Thrombosen sein, die Lungenembolien verursachen.

Dabei ist es leicht, die eigene Fitness zu fördern. Kleine Bewegungspausen oder ein Schrittzähler können helfen, unsere Venen gesund zu erhalten. Die Blutgefäße sind wichtig, um Blut durch unseren Körper zum Herzen und weiter zur Lunge zu pumpen, wo es mit Sauerstoff angereichert wird.

Dortmund: Thrombosen werden durch Sitzen begünstigt – Anzeichen früh erkennen

Venenleiden beginnen laut der Versicherung oft mit einem Schwere-Gefühl in den Beinen und Krämpfen. Ansonsten sind die Leiden häufig unsichtbar und wird deshalb unterschätzt, obwohl es sich um eine Volkskrankheit handelt. Quer durch alle Altersgruppen haben bereits jede fünfte Frau und jeder sechste Mann ein Venenproblem, das medizinisch behandelt werden müsste, wie die Versicherung in einer Pressemitteilung schreibt.

Besonders gefährdet seinen Menschen, die bereits Krampfadern oder ähnliches haben. Im Office-Alltag gilt laut der Versicherung die Faustregel: „Lieber laufen und liegen, statt sitzen und stehen.“ (Mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Dortmunder Versicherung warnt: Corona kann Thrombosen verursachen

Die Deutschen haben insgesamt ein Sitz-Problem. Durch den Beruf sitzen wir im Schnitt mehr als sieben Stunden am Tag. Laut der AOK Dortmund ist das ungesund. Was ebenfalls unseren Körper und auch die Venen belastet, ist Fett. Jedes Kilo würde da einen Unterschied machen.

Dortmunder sitzen viel zu lange am Tag, warnt eine Versicherung.

Doch auch Corona kann zum Beispiel Thrombosen begünstigen. Die Krankheit kann nämlich Gefäßwände schädigen und Gerinnungsstörungen verursachen. In NRW steigen die Coronazahlen aktuell, trotzdem lockert Dortmund die Maskenregeln im Nahverkehr.

Rubriklistenbild: © Eugenio Marongiu/Imago

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