Angela Merkel beim Digitalgipfel in Dortmund - ihre Rede im Live-Ticker

Angela Merkel sprach am Dienstag beim Digitalgipfel in Dortmund. Foto: dpa
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Angela Merkel sprach am Dienstag beim Digitalgipfel in Dortmund. Foto: dpa

Dortmund/NRW - Bei Digitalgipfel in Dortmund geht es um den digitalen Wandel in Dortmund. Als Hauptsprecherin tritt am Dienstag Angela Merkel auf. Wir tickern ihre Rede.

Beim Digitalgipfel in Dortmund geht es um den digitalen Wandel in Deutschland. Als Hauptsprecherin trat am Dienstag (29. Oktober) Angela Merkel auf. Wir haben ihre Rede live getickert.

  • Zum Digitalgipfel 2019 kam Bundeskanzlerin Angela Merkel (65, CDU) heute nach Dortmund.
  • Begleitet wurde sie dabei von zahlreichen Ministern.
  • Gegen 15.45 Uhr trat sie im Forum A, Halle 3 bei einer Keynote vor das Publikum.
  • Den Auftakt machte aber Achim Berg, Präsident des Bitcom e.V.

Live-Ticker: Angela Merkel spricht beim Digitalgipfel in Dortmund

16.31 Uhr: Damit endet die Rede der Bundeskanzlerin.

16.30 Uhr: Der nächste Digitalgipfel, verrät Merkel bei ihrer Redein Dortmund, wird 2020 in Jena stattfinden.

16.29 Uhr: Merkel: "Wir müssen das Lebenslange lernen stärken, wir sind in einer Transformation. Das erfordert einen Kraftakt, den wir leisten wollen, weil darin Chancen liegen."

Angela Merkel fordert mehr Willen zum digitalen Wandel

16.27 Uhr: Merkel: "In Deutschland ist der Wille nicht zu 100 Prozent ausgeprägt, unbedingt die nächste digitale und technologische Stufe zu erreichen."

16.25 Uhr: In der Medizin habe Deutschland laut Merkel große Sprünge gemacht, etwa was die digitale Patientenakte betreffe. "Patienten haben so viel bessere Chancen, Zugriff auf ihre Daten zu bekommen."

16.24 Uhr: Auch mit der Automobilindustrie wolle sich die Regierung zusammensetzen, um Fachkräfte zu erhalten - trotz des digitalen Wandels.

Kapital soll laut Angela Merkel mehr in digitale Start-ups fließen

16.22 Uhr: Die Frage bleibe laut Merkel jetzt, wie man Menschen mit Geld und Kapital ermuntern könne, ihr Vermögen in digitale Start-ups zu investieren.

16.20 Uhr: "Wir sind selbstkritisch zu uns als Staat, aber wir haben Besorgnisse, was die Wirtschaft betrifft", sagt die Kanzlerin. Man müsse einen intelligenten Weg finden, wie kleine und mittelständische Unternehmen besser informiert werden könnten, um Wertschöpfungsketten aufzubauen - etwa was die Verarbeitung von Daten betreffe.

16.19 Uhr: "Wir können im Augenblick nicht alles, wir sind im Rückstand", meint Merkel über die digitalen Fähigkeiten in Europa. Sie wolle aber künftig Abhängigkeiten von anderen Staaten in der Welt vermeiden. Das Wirtschaftsministerium wolle zum Beispiel eine europasouveräne Datenspeicherung und Verarbeitung vorantreiben.

Angela Merkel: Bund will künftig mehr Flächen zur Verfügung stellen

16.18 Uhr: "Wir wollen künftig unsere Flächen, die des Bundes, vermehrt bereitstellen, um dort digitale Infrastruktur zu errichten", verspricht die Bundeskanzlerin und schaut dabei zum Beispiel auf den Bau von Funkzellen und den Ausbau der 5G-Infrastruktur.

16.16 Uhr: Jetzt geht es um die Dateninfrastuktur in Deutschland. Das Kabinett wolle am Mittwoch eine Strategie für das Thema Dateninfrastruktur vorlegen.

16.13 Uhr: Merkel spricht über die Wichtigkeit der Datensouveränität. "Das digitale Leben ist kein außerrechtliches Leben." Es könne nicht sein, dass man mit der neuen technologischen Stufe den Menschen wieder die Rechte nehme.

Merkel begrüßt Dortmund auf dem Digitalgipfel

16.11 Uhr: "Aus Tausenden Kohlekumpeln hier in Dortmund sind Tausende Studenten geworden", beginnt Merkel ihre Rede in Dortmund und verweist auf den Strukturwandel im Revier.

16.10 Uhr: Merkel sagt, sie hätte Kontakt zum gestürzten Peter Altmaier gehabt. "Es geht ihm den Umständen entsprechend wieder gut", sagt die Bundeskanzlerin.

16.08 Uhr: Berg hat jetzt seine Rede beendet und bittet Angela Merkel auf die Bühne.

16.05 Uhr: "Wir müssen die Menschen besser mitnehmen, 30 Prozent der Bevölkerung hat Angst vor dem digitalen Wandel - das dürfen wir nicht hinnehmen", fordert Berg.

16.02 Uhr: "Wir müssen uns auf die richtigen Themen konzentrieren, Maßnahmen ergreifen und diese umsetzen", sagt Berg.

16 Uhr: Achim Berg kritisiert die deutsche IT-Wirtschaft in Sachen digitalen Wandel: "Dass es so schleppend läuft, ist auch unsere Schuld", sagt er.

Bitkom-Präsident spricht vor Angela Merkel auf dem Digitalgipfel

15.54 Uhr: Angela Merkel wird jetzt in den Saal gebeten. Aber erst darf Bitkom-Präsident Achim Berg sprechen - und der richtet erstmal die besten Genesungswünsche an Peter Altmaier, der am Vormittag von einer Bühne in den Westfalenhallen gestürzt war (siehe unten).

15.51 Uhr: Neben Angela Merkel wird Achim Berg, Präsident des Bitkom e.V. Keynote-Speaker sein. Der Auftritt der beiden ist offiziell für den Zeitraum 15.45 Uhr bis 16.30 Uhr vorgesehen.

Digitalgipfel: Auftritt von Angela Merkel überschattet von Sturz von Peter Altmaier

15.48 Uhr: Während Angela Merkel erst am Nachmittag beim Digitalgipfel in Dortmund ist, gab es am Vormittag einen Zwischenfall nach dem Auftritt von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Er stürzte beim Abgang von der Bühne und zog sich einen Nasenbeinbruch zu.

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