Stundenlange Sperrung

Wildschweine stürmen A1 bei Dortmund: Mehrere Tiere sterben bei Zusammenstößen

Fünf Wildschweine starben bei dem Versuch die A1 bei Dortmund zu überqueren (Symbolfoto).
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Fünf Wildschweine starben bei dem Versuch die A1 bei Dortmund zu überqueren (Symbolfoto).

Wildschweine stürmten in der Nacht zum Freitag (21. August) die A1 zwischen Schwerte und dem Kreuz Dortmund/Unna. Mehrere Tiere starben bei dem Unglück.

  • In der Nacht zum Freitag ereigneten sich mehre Wildunfälle auf der A1 bei Dortmund.
  • Fünf Tiere starben bei Zusammenstößen mit einem Lastwagen und einem Auto.
  • Bis in die Morgenstunden blieb die Autobahn teilweise gesperrt.

Dortmund – Wildschweine sorgten in der Nacht zum Freitag dafür, dass die A1 zwischen Schwerte und dem Kreuz Dortmund/Unna in Fahrtrichtung Bremen kurzzeitig voll gesperrt werden musste. Die Rotte hatte versucht die Fahrbahn zu überqueren, mehrere Tiere starben dabei.

A1 bei Dortmund: Wildschweine stürmen Autobahn – mehrere Tiere der Rotte tot

Die Polizei Dortmund erhielt gegen 2.12 Uhr erste Hinweise auf tote Wildschweine auf der Autobahn 1 zwischen Schwerte und der Raststätte Lichtendorf in Richtung Bremen und in Richtung Köln. Sie lagen auf allen drei Fahrstreifen, weswegen die Fahrtrichtung Bremen rund 20 Minuten voll gesperrt werden musste.

Die Rotte hatte zuvor versucht die Fahrbahn zu überqueren. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit mehreren Pkw und einem Lastwagen. Fünf Wildschweine kamen dabei ums Leben.

Die A1 bei Dortmund musste in Fahrtrichtung Bremen kurzzeitig voll gesperrt werden.

Wildschweine sterben auf A1 bei Dortmund: Zwei Fahrspuren stundenlang gesperrt

Feuerwehr und Autobahnmeisterei mussten die Fahrbahn der A1 in Richtung Bremen bis in die Morgenstunden reinigen. Bis etwa 6.30 Uhr blieben zwei von drei Spuren deshalb gesperrt. An drei Autos entstand bei dem Vorfall ein Sachschaden (alle Artikel aus Dortmund auf RUHR24).

Laut Deutschem Jagdverband (DJV) hat es in Nordrhein-Westfalen 2018/2019 insgesamt 31.790 Wildunfälle gegeben. Die Deutschen Versicherer geben folgende Verhaltenstipps nach einem Wildunfall:

  1. Unfallstelle sichern: Warnblinklicht einschalten, Warndreieck aufstellen.
  2. Die Polizei benachrichtigen.
  3. Ein verletztes oder getötetes Tier möglichst nicht anfassen. Das Bergen des Tieres ist Aufgabe des Försters oder Jagdpächters.
  4. Fotos vom Unfallort, vom Tier und vom Fahrzeug machen. Das ist hilfreich für eine schnelle Schadenbearbeitung.
  5. Eine Wildunfallbescheinigung von Polizei, Förster oder Jagdpächter ausstellen lassen.
  6. Den Versicherer anrufen, bevor die Wildspuren beseitigt sind oder das Fahrzeug repariert, verschrottet oder verkauft wird.

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