Bild: Christian Bohnenkamp/DSW21

Die Warterei hat ein Ende. Am Mittwoch (20. September) hat das Bundesverkehrsministerium mehr als 100 Millionen Euro für den sechsspurigen Ausbau der B1/A40 genehmigt. Mit dem Bau kann ab sofort begonnen werden.

Konkret geht es um die 9,5 Kilometer lange Strecke zwischen der Anschlussstelle Dortmund Ost (B236) und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna. Sie ist bisher vierspurig und wird demnächst um zwei Spuren erweitert. Dadurch soll der Verkehr besser fließen.

2022 fertig

Bis ihr staufrei über die B1 kommt, dauert es aber noch ein bisschen. Laut einer Pressemitteilung des Dortmunder Bundestagsabgeordneten Steffen Kanitz (CDU) wird es noch bis voraussichtlich 2022 dauern, bis alles fertig ist. Beginnen könnte der Ausbau laut Kanitz schon diesen Herbst.

Die Pläne stehen nämlich schon seit Februar fest. Inzwischen wurden auch seitens der Stadt alle Maßnahmen vorgenommen, die für die sechsspurige Erweiterung nötig sind. Unter anderem hat sie die Marsbruchstraße in Aplerbeck verlegt, eine neue Auffahrt gebaut und die Schienen der U47 umgebaut. Die neue B1-Auffahrt wurde im Mai 2017 eingeweiht.

Stadt hat die Vorarbeiten schon erledigt

Diese Vorbereitungsmaßnahmen kosteten die Stadt 17 Millionen Euro. Für den Bau des neuen Straßenabschnitts Marsbruchstraße waren es rund zwei Millionen Euro. Viel teurer war der Umbau der U-Bahn-Linie. Die Kosten dafür lagen insgesamt bei 27,5 Millionen Euro, die jedoch zu gleichen Teilen auf Bund, Land und Stadt aufgeteilt wurden. Machte für die Stadt etwa 9,2 Millionen. Der Ausbau der Zweigleisigkeit kostete nochmal etwa 6,4 Millionen Euro. Die kommunalen Anteile werden jedoch durch den VRR gefördert.

Doch die Vorarbeiten dienten nicht nur dem sechsspurigen Ausbau, sondern brachten noch weitere Vorteile. Durch die zusätzlichen Schienen der U-Bahn ist der Abschnitt jetzt sicherer. Die Schienen, die über die B1 verliefen, wurden Ende März entfernt. Außerdem soll die neue Auffahrt dafür sorgen, dass weniger Autos durch das Aplerbecker Wohngebiet an der B1 fahren.