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Ende November und Anfang Dezember dieses Jahres wurden insgesamt drei Schafe im Wolfsgebiet Schermbeck bei Dorsten getötet. Das Landsamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat jetzt bestätigt, dass ein Wolf die Tiere getötet hat.

Das hätten genetische Untersuchungen des Speichels gezeigt, teilt das Landesamt am Mittwoch (19. Dezember) mit. Zu diesem Wolfsgebiet gehört auch Dorsten.

Tierhalter werden entschädigt

Demnach tötete der Wolf zwei Schafe am 27. November in Kirchellen und ein Schaf am 5. Dezember in Hünxe. Welcher Wolf es genau war, versuchen Wissenschaftler am Senckenberg-Institut Frankfurt gerade herauszufinden.

Die Tierhalter seien über die Ergebnisse informiert worden, so das LANUV. Das Umweltministerium zahlt in solchen Fälle eine Entschädigung für die gerissenen Tiere und Arztkosten.

Das bedeutet: Sobald Schafe, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet SChermbeck nachgewiesenermaßen durch einen Wolf gerissen wurden, springt die sogenannte „Förderrichtline Wolf“ ein.