Sportdirektor Zorc: Götze und Guerreiro stellen den "BVB-Transfer-Guru" auf die Probe

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Michael Zorc, Sportdirektor vom BVB. Foto: Guido Kirchner/dpa

Michael Zorc ist seit 20 Jahren im Management des BVB tätig. In dieser Zeit bewegte er unglaubliche Transfersummen. Jetzt mehr erfahren.

Michael Zorc (57) ist seit 20 Jahren im Management des BVB tätig. In dieser Zeit bewegte er unglaubliche Transfersummen bei Borussia Dortmund. Doch Raphael Guerreiro (25) und Mario Götze (27) könnten im kommenden Sommer für ein Worst-Case-Szenario sorgen.

  • Die Kollegen der Ruhr Nachrichten widmeten Michael Zorc eine große Reportage.
  • Der BVB-Sportdirektor bewegte während seiner Amtszeit etwa 1,6 Milliarden Euro für Borussia Dortmund.
  • Insbesondere die ausstehenden Vertragsverlängerungen von Raphael Guerreiro (25) und Mario Götze (27) stellen Zorc vor eine Herausforderung.

Zorc ist seit mehr als 20 Jahren im Management des BVB tätig

Die Kollegen der Ruhr Nachrichten haben BVB-Sportdirektor Michael Zorc eine große Reportage gewidmet, in welcher sie die komplette Transferbilanz des 57-Jährigen beleuchten. Titel: "BVB-Sportdirektor Michael Zorc - der 1,6-Milliarden-Euro-Mann".

Die Recherchen der Ruhr Nachrichten bringen beeindruckende Zahlen zum Vorschein. Seit 2016 hat die Transferpolitik von Borussia Dortmund neue Dimensionen erreicht.

Herausforderungen für den BVB-Sportdirektor werden immer komplexer

Wie komplex die Arbeit des 57-Jährigen ist, lässt sich aktuell am besten an den Vertragssituationen von Mario Götze (27) und Raphael Guerreiro (25) veranschaulichen.

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Denn die Verträge der beiden BVB-Spieler laufen zum 30. Juni 2020 aus. Sowohl Götze als auch Guerreiro zögern jedoch bislang, ihre Kontrakte mit Borussia Dortmund auszuweiten.

Götze und Guerreiro stellen den BVB-Sportdirektor auf die Probe

Verlängert das Duo nicht, läuft der Vizemeister im kommenden Sommer Gefahr, sie ablösefrei zu verlieren. Für Sportdirektor Zorc sicherlich das Worst-Case-Szenario.

Zorc befindet sich daher schon in Gesprächen um die Zukunft der Spieler. Bislang blieben diese jedoch noch ohne Ergebnis.

Kann der BVB den Vertrag mit Raphael Guerreiro verlängern?

Insbesondere über Raphael Guerreiro wurde in diesem Sommer reichlich spekuliert. Ein möglicher Wechsel zu Paris Saint Germain war bis zur Schließung des Transferfensters am 2. September ein ständiges Thema. Der Portugiese spielt jedoch noch beim BVB.

Für Zorc, der den Allrounder gerne bei Borussia Dortmund halten möchte, ist dies in den Verhandlungen mit Guerreiro ein möglicher Trumpf. Ein Angebot liegt dem 25-Jährigen ohnehin längst vor. Gut möglich, dass der BVB-Sportdirektor deswegen im Tauziehen mit dem Portugiesen bald Vollzug melden kann. In der Länderspielpause trifft Guerreiro mit Portugal auf Serbien und Litauen.

Götze-Zukunft bei Borussia Dortmund weiterhin ungeklärt

Bei Mario Götze ist die Lage in den Grundzügen ähnlich gestaffelt. Auch hier führt der BVB, in Person von Sportdirektor Zorc, Gespräche, den Vertrag des Weltmeisters von 2014 zu verlängern.

Allerdings soll Götze – anders als Guerreiro – Abstriche beim Gehalt hinnehmen. Offenbar sehr zum Misfallen des 27-Jährigen. Eine Vertragsverlängerung könnte daher sogar platzen.

Michael Zorc ist als harter Verhandlungspartner bekannt

Sportlich ist der Offensivspieler, womöglich aus taktischen Gründen, in der laufenden Saison zur Zeit außen vor. Denn BVB-Trainer Lucien Favre (61) gönnte Götze in der Bundesliga lediglich zwölf Spielminuten.

Verlassen Götze und Guerreiro den Verein? Marco Reus hatte zuletzt angekündigt, Kai Havertz (20) zum BVB zu locken.

Zorc ist allerdings, wie die Reportage der Ruhr Nachrichten zeigt, ein außergewöhnlich guter Verhandler für Borussia Dortmund. Schließlich bewegte der 57-Jährige in seiner mehr als 20-jährigen Amtszeit mehr 1,63 Milliarden Euro für den BVB.