BVB-Verteidiger Zagadou denkt über Abschied nach: Berater suchen offenbar nach neuem Verein

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BVB-Verteidiger Dan-Axel Zagadou in der Champions League. Foto: Marius Becker/dpa

BVB-Verteidiger Dan-Axel Zagadou denkt offenbar über einen Wechsel nach. Seine Berater sind schon aktiv. Jetzt mehr erfahren.

BVB-Verteidiger Dan-Axel Zagadou (20) hegt Wechselgedanken. Offenbar hat der 20-Jährige schon erste Schritte eingeleitet.

  • Der FC Arsenal ist bei der U20-WM auf BVB-Verteidiger Dan-Axel Zagadou aufmerksam geworden.
  • Die "Gunners" sehen offenbar Schwierigkeiten Zagadou von Borussia Dortmund loszueisen.
  • Die Berater des 20-Jährigen sind laut Bild schon auf der Suche nach einem passenden Verein.

Update, Dienstag (2. Juli):

Nach Informationen von Sky will nun auch Abdou Diallo den BVB verlassen. Sein mögliches Ziel: Paris Saint-Germain. BVB-Kapitän Marco Reus träumt hingegen erneut von der Meisterschaft.

Update, Donnerstag (27. Juni), 08.14 Uhr: Wie die Bild berichtet, denkt BVB-Verteidiger Dan-Axel Zagadou, der beim BVB unter der Regie von Lucien Favre beim BVB kaum zum Einsatz kommt, über einen Wechsel nach. Durch die Verpflichtung von Mats Hummels schwanden die Einsatzchancen des Franzosen. Laut der Boulevardzeitung seien die Berater des 20-Jährigen schon auf der Suche nach einem passenden Verein. Offenbar soll diese Suche derzeit vor allem in England stattfinden.

Das mögliche Interesse des FC Arsenal wird somit sicher nicht unwahrscheinlicher. Laut Bild würde ein Zagadou-Wechsel mindestens 30 Millionen Euro in die Kassen des BVB spülen.

Erstmeldung, Dienstag (25. Juni): Wie die französische Fußball-Fachzeitschrift France Football berichtet, sei der englische Hauptstadtklub insbesondere bei der U20-WM auf den 20-Jährigen aufmerksam geworden. Zagadou wurde erst kürzlich für den „Golden Boy“-Award nominiert.

BVB-Verteidiger Zagadou spielte sich bei der U20-WM in den Fokus des FC Arsenal

Ein Transfer des BVB-Verteidigers scheint für den FC Arsenal allerdings nur schwer realisierbar zu sein. Wie France Football schreibt, sehen die Londoner Schwierigkeiten den Deal über die Bühne zu bringen. Denn: Zagadou besitzt bei Borussia Dortmund einen gültigen Vertrag bis 2022.

Ein Zagadou-Transfer ist nur schwer zu realisieren

In der abgelaufenen Bundesliga-Saison brachte es der "Abwehrhüne" auf 15 Startelfeinsätze. Zagadou leistete sich jedoch in der finalen Saisonphase zahlreiche grobe Abwehrschnitzer. Aus diesem Grund soll er bei BVB-Trainer Lucien Favre (61) an Kredit verloren haben, wie der kicker schrieb. Zudem wurde Zagadou nicht in der kicker-Rangliste des deutschen Fußballs berücksichtigt.

Die Verpflichtung von Mats Hummels (30) lässt Zagadou zudem in der Hierarchie der BVB-Verteidigung einen Platz nach hinten rutschen. Dennoch ist davon auszugehen, dass der 20-Jährige auch in der kommenden Saison auf genügend Einsatzzeiten kommt.

Aubameyang und Sokratis wechselten bereits vom BVB zum FC Arsenal

Mit Transfers aus Dortmund haben die "Gunners" in der jüngeren Vergangenheit allerdings gute Erfahrungen gemacht. Im Sommer 2018 verpflichteten sie den damaligen BVB-Verteidiger "Papa" Sokratis (31). Ein halbes Jahr zuvor, im Januar 2018, lockte Arsenal Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang (30) nach London.

+++ Das sagen Thiago, Sandro Wagner und Matthäus zur Dortmunder Transferoffensive +++

Für den schwarz-gelben Anstrich der Londoner sorgte der ehemalige BVB-Chefscout Sven Mislintat (46). Wie sollte es auch anders sein? Mittlerweile arbeitet der 46-Jährige als Sportdirektor beim VfB Stuttgart.