Polizei bestätigt Vorfall

Kurioser Polizeieinsatz bei BVB-Juwel: Staatsanwältin trifft Entscheidung

Sportlich kann ein BVB-Juwel aktuell nicht für Furore sorgen. In seinem Privatleben hat der Jungprofi allerdings für einen mysteriösen Polizeieinsatz verursacht.

Update, Dienstag (13. April), 12.48 Uhr: Nachdem die polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen waren, ging der Fall um BVB-Youngster Youssoufa Moukoko (16) und seine Ex-Freundin in den Verantwortungsbereich der Staatsanwaltschaft. Jetzt gibt es eine Entscheidung.

Laut den Ruhr Nachrichten solle die zuständige Staatsanwältin nach einer Prüfung des Sachverhalts entschieden haben, keine weiteren Ermittlungen gegen Youssoufa Moukoko einzuleiten. Der Fall ist somit abgeschlossen.

Erstmeldung, Montag (12. April), 15.35 Uhr: Pech im Spiel, Glück in der Liebe – dieses Sprichwort trifft derzeit auf Youssoufa Moukoko (16) nicht zu. Denn in beiden Lebensbereichen scheint der Youngster von Borussia Dortmund aktuell nicht unbedingt vom Glück verfolgt zu sein.

Name Youssoufa Moukoko (16), Jaunde, Kamerun
Größe1,79 Meter
Eltern Joseph und Marie Moukoko
Aktuelle TeamsBorussia Dortmund, Deutsche U21-Nationalmannschaft

Borussia Dortmund: Youssoufa Moukoko fehlt dem BVB wegen einer Verletzung bis zum Ende der Saison

Bereits vor dem ersten Gruppenspiel mit Deutschlands U21-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft hat sich die Nachwuchshoffnung verletzt. Mittlerweile steht fest, dass Youssoufa Moukoko dem BVB wegen einer Bänderverletzung für den Rest der Saison fehlen wird.

Sowohl für Borussia Dortmund als auch für den 16-Jährigen ist das ein herber Rückschlag. Schließlich hat sich das Sturmjuwel in den Wochen vor seiner Verletzung immer besser an die Intensität in der Bundesliga gewöhnt.

Borussia Dortmund: Polizeieinsatz in Wohnung von Youssoufa Moukoko – BVB-Star droht Ärger

Als wäre das nicht bereits Enttäuschung genug, muss der Juniorennationalspieler jetzt auch privat deutlich mehr Wirbel verkraften, als ihm lieb sein dürfte. Nach Bild-Informationen kam es bereits Anfang April zu einem Polizeieinsatz in der Wohnung von BVB-Juwel Youssoufa Moukoko.

Demzufolge soll eine junge Frau einen Notruf abgesetzt haben, wonach sie gegen ihren Willen eingeschlossen wurde. Eigenständig konnte sie die Wohnung offenbar nicht mehr verlassen.

Youssoufa Moukoko soll offenbar einen kuriosen Polizeieinsatz ausgelöst haben.

Borussia Dortmund: BVB-Juwel Youssoufa Moukoko löst Polizeieinsatz aus – wegen seiner Ex-Freundin

Wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung soll die Polizei daraufhin zur Wohnung von Youssoufa Moukoko ausgerückt sein. Wie Bild berichtet, konnten die Beamten dann am Tatort Amelie F. (23) antreffen – die Ex-Freundin des BVB-Talentes.

Demnach sei die 23-Jährige in die Wohnung des Nachwuchsstürmers gekommen, um Kleidung und persönliche Sachen abzuholen. Dabei soll es zu Streitigkeiten gekommen sein und der jüngste Bundesliga-Torschütze der Geschichte soll eine Aussprache mit seiner Verflossenen gefordert haben (alle Artikel zu BVB-Juwel Youssoufa Moukoko auf RUHR24.de).

Borussia Dortmund: Deshalb soll BVB-Juwel Youssoufa Moukoko seine Ex-Freundin eingeschlossen haben

Wegen eines angeblich dringenden Termins musste Youssoufa Moukoko jedoch vorzeitig seine Wohnung verlassen, heißt es in dem Bericht der Bild. Vorsichtshalber habe er die Wohnungstür abgeschlossen, um die Aussprache mit seiner Ex-Freundin im Anschluss fortsetzen zu können. Doch dazu kam es offenbar nicht. Amelie F. habe zuvor besagten Notruf abgesetzt.

„Ich kann diesen Einsatz bestätigen, die Frau wollte später allerdings keine Strafverfolgung, sie hat auch keinen Strafantrag gestellt. Wie die Ermittlungen weitergehen, muss jetzt die Staatsanwaltschaft entscheiden“, teilte ein Sprecher der Polizei Dortmund auf Bild-Nachfrage mit.

Borussia Dortmund: BVB will Vorfall um Youssoufa Moukoko nicht kommentieren

Seitens des BVB war man vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart (3:2) nicht zu einer Stellungnahme bereit. Man wolle zuerst ein Gespräch mit Youssoufa Moukoko führen, berichtet die Boulevardzeitung.

Bleibt zu hoffen, dass es spätestens ab der kommenden Spielzeit beim Sturmjuwel wieder bergauf geht – sowohl sportlich als auch privat. Denn dann geht es darum, sich in den Fokus des neuen BVB-Cheftrainers Marco Rose (44) zu spielen. Dann kann der 16-Jährige voraussichtlich auch wieder mit positiven Schlagzeilen punkten.

Rubriklistenbild: © Sven Simon/Pool via David Inderlied/Kirchner-Media

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