Witsel verliebt, Delaney grätscht, Paco trifft - doch nicht jeder Transfer schlägt ein

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Axel Witsel ist begeistert vom Support der BVB-Fans im Spiel gegen Monaco. Foto: dpa

Witsel, Delaney und Co. Die sportliche Leitung vom BVB kann in diesem Jahr stolz auf die Arbeit im Sommer sein. Doch nicht jeder Transfer ist angekommen.

Die sportliche Leitung vom BVB kann sich in diesem Jahr auf die Schulter klopfen lassen. Nach einem Drittel der Saison brillieren die Neuzugänge um Witsel, Delaney und Co. in den Trikots von Borussia Dortmund. Doch nicht jeder Transfer hat eingeschlagen.

Gegenüber der "Bild" äußerte sich der Belgier Axel Witsel über seine Situation beim BVB. Er gerät fast ins Schwärmen. "Zum BVB zu wechseln, war die sportlich beste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe. Ich habe noch nie mit besseren Spielern zusammengespielt als hier", sagte Witsel gegenüber der "Bild".

Neuzugang Axel Witsel ist der Königstransfer

Witsel gilt als Königs-Transfer und kam für lediglich 20 Millionen Euro von Quanjian aus China. Schon bei der WM 2018 überraschte er alle Experten mit starken Leistungen. Matthias Sammer soll einen großen Anteil an diesem Transfer haben. Witsel ist beim BVB schon jetzt der Boss in der Zentrale.

Neuzugang Thomas Delaney kam für 20 Millionen von Werder Bremen und ist jeden Cent wert. Zusammen mit Witsel gehört er zur neuen "Mentalitäts-Achse" im BVB-Mittelfeld und überzeugt durch Lauf- und Zweikampfstärke.

Als "Kämpfer" kommt er bei vielen Fans sehr gut an. Auch außerhalb des Platzes ist der sympathische Däne beliebt.

Diallo hat kein Problem mit der hohem Ablösesumme

Abdou Diallo kam für 28 Millionen Euro vom 1. FSV Mainz 05 und ist der teuerste Transfer. Der Franzose schlug ein wie eine Bombe. Diallo ist mit seiner Körperbeherrschung und Eleganz in der Innenverteidigung eine Augenweide. Auch Griezmann und Costa hatten beim 4:0 zwischen Dortmund und Atlético das Nachsehen.

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Sokratis ist Diallo auch in der Spieleröffnung stark. Die Transfersumme war extrem hoch. Doch der 22-Jährige zahlt sie mit Leistungen zurück.

Hakimi rennt sich auf außen in die Herzen der Fans

Achraf Hakimi wird mit großer Sicherheit nur zwei Jahre bei Borussia Dortmund spielen und zu Madrid zurückkehren. Seine Leistungen in der Offensive überzeugen die Fans von Borussia Dortmund. Denn jeder sieht, dass Hakimi einfach Lust auf Fußball hat - auch die sportliche Leitung der Königlichen.

Als Rechtsverteidiger ist er jedoch noch etwas schludrig in einigen Aktionen. Doch wer bei Real Madrid seine Ausbildung genossen hat, der hat seinen Fokus auf Offensive.

BVB hat Paco Alcácer wachgeküsst

Paco Alcácer ist ein Phänomen. Beim FC Barcelona gescheitert, kam er mit leichten Verletzungen in Dortmund an. Doch die Torquote ist grandios. Neun Tore in acht Spielen. Das kann sich sehen lassen.

Wie die "Mundo Deportivo" am Donnerstag (15. November) berichtete, soll der FC Barcelona bereit sein, den Spanier schon im Winter komplett abzugeben. Im Raum stehen 23 Millionen inklusive Bonuszahlungen von 5 Millionen. Doch die Katalanen zeigen sich bereit, den Preis für Alcácer zu senken.

Wolf zahlt Lehrgeld - Hitz ist eine sichere Bank

Marwin Hitz durfte sowohl im Pokal gegen Union Berlin als auch gegen den FC Bayern München ran. Mit ihm hat der BVB eine sichere Nummer 2. Der dritte Torwart Eric Oelschlägel kam bisher nicht zum Einsatz.

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Fünf Millionen Euro überwies der BVB an Eintracht Frankfurt für Marius Wolf. So richtig ist der Außenbahnspieler noch nicht in Dortmund angekommen. In acht Partien absolvierte er 583 Minuten. In den letzten acht Spielen kam er nicht zum Einsatz - allerdings hatte er auch einen Muskelfaserriss.