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Am 17. September startet die Champions League in eine neue Saison. Allerdings wird schon jetzt wird darüber diskutiert, wie die Königsklasse ab 2024 aussehen könnte.

  • Ab 2024 könnte die Champions League komplett anders aussehen.
  • Eine Ausweitung der Gruppenphase auf acht Mannschaften steht zur Diskussion.
  • Pläne zur Einführung der „European Super League“ wurden einstimmig von den 36 deutschen Profiklubs abgelehnt.

Zukunft der Champions League wird diskutiert

Ab 2024 könnte die Champions League in einem völlig neuen Gewand daherkommen. Denn im Hintergrund wird derzeit fleißig über die Zukunft der Königsklasse.

Diese Parteien reden bei der Veränderung der Königsklasse mit

Darin involviert sind laut kicker zahlreiche Beteiligte und Lobbyisten, die ihre Ideen einbringen sollen. Dazu gehören laut dem Fachblatt unter anderem Vertreter der 55 Verbände sowie die einflussreiche European Club Association (ECA), die 232 Vereine vertritt. Mitglieder der ECA sind unter anderem der BVB, Bayern München und der S04.

Bereits in der Vergangenheit legte die ECA fest, dass England, Spanien, Deutschland und Italien über vier feste Startplätze in der Königsklasse verfügen. Scheinbar ist das den großen Ligen jedoch noch nicht genug.

Champions League bald in Achtergruppen

Wie der kicker berichtet, fordern die großen Klubs aus Spanien und Italien offenbar Achtergruppen. Somit würde es 14 anstelle von sechs Gruppenspielen geben. Treibende Kraft hinter dieser kuriosen Idee ist natürlich das Geld. Die 24 bestplatzierten Klubs sollen sich automatisch für die nachfolgende Champions-League-Saison qualifizieren, so die kuriose Idee mancher Vereine.

Bereits in der Vergangenheit plante die ECA hinter den Kulissen die Einführung einer „European Super League“, die ebenfalls ab 2024 an den Start gehen sollte. Die 36 deutschen Profiklubs haben sich schon im Mai geschlossen gegen diese Reform ausgesprochen.

Schon die Pläne zur „European Super League“ stießen auf Gegenwehr

Zudem gab es wegen diesem Thema Unstimmigkeiten zwischen Hans-Joachim Watzke (60) und Rudi Völler (59). Es ist dennoch fraglich, wie lange die Champions League noch in ihrem gewohnten Modus ausgetragen wird.

Wie es scheint, müssen sich Fans der Königsklasse ab 2024 mit einigen tiefschneidenen Veränderungen anfreunden. Dennoch hält der Wettbewerb schon in diesem Jahr einige Leckerbissen parat. So startet Borussia Dortmund beispielsweise am 17. September mit einem Heimspiel gegen den FC Barcelona in die Gruppenphase.