BVB will Julian Weigl halten - was will der Spieler?

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BVB-Verteidiger Julian Weigl im Zweikampf mit Frankfurts Ante Rebic. Foto: Silas Stein/dpa

Die Zukunft von Julian Weigl scheint nach wie vor ungeklärt. Der BVB will ihn nicht abgegeben. Doch was will der Spieler? Hier die Infos.

Die Zukunft von Julian Weigl (23) scheint nach wie vor ungeklärt. Beim BVB hat man keine große Absicht, den Defensivspieler abzugeben. Doch was möchte der 23-Jährige?

  • Die Zukunft von Julian Weigl ist noch ungeklärt
  • Der BVB möchte den 23-Jährigen womöglich halten
  • Weigl scheint indes noch unentschlossen

Update, Samstag (29. Juni), 14.33 Uhr:

Die Ruhr Nachrichten berichten nun, dass der BVB einen Weigl-Verkauf doch in Erwägung ziehe.

Erstmeldung, Donnerstag (27. Juni), 6.23 Uhr:

Julian Weigl war zu Saisonbeginn außen vor

In der abgelaufenen Saison war Julian Weigl erst mal außen vor. Erst am 17. Spieltag setzte ihn BVB-Trainer Lucien Favre (61) über die volle Spielzeit ein. Allerdings auf ungewohnter Position. In der neuen Saison hat sich das Blatt gewendet.

Im vergangenen Sommer machten die BVB-Verantwortlichen das defensive Mittelfeld als Schwachstelle im Spiel der Borussia aus. Mehr Mentalität musste her. Folglich verpflichteten die Dortmunder Axel Witsel (30) und Thomas Delaney (27).

Gegen das neue „Mentalitäts-Duo“ konnte sich Weigl jedoch nicht durchsetzen. Eine überaus enttäuschende Situation für den 23-Jährigen. Dennoch biss er auf die Zähne. Seine Geduld sollte noch vor der Winterpause belohnt werden.

Personalprobleme hievten Weigl in die Startelf

Im Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach plagten den BVB massive Personalprobleme in der Innenverteidigung. Der 23-Jährige half aus und überzeugte insbesondere Kapitän Marco Reus (30).

Auch Favre bescheinigte Weigl nach Spielende eine tolle Leistung: „Aber er hat es sehr, sehr gut gemacht. Sein Stellungsspiel und seine Bewegungen waren hervorragend. Das war gut für uns“, wurde der BVB-Trainer von den Ruhr Nachrichten zitiert.

Fortan war Weigl aus der Innenverteidigung nicht mehr wegzudenken. Favre setzte ihn gleich siebenmal in Serie ein. Insgesamt bestritt der „Aushilfsverteidiger“ 13 Spiele in der BVB-Verteidigung. Als einziger BVB-Innenverteidiger schaffte er es in die kicker-Rangliste des deutschen Fußballs.

Für die BVB-Verantwortlichen steht fest, dass der 23-Jährige bleiben soll

Daher ist es wenig überraschend, dass Borussia Dortmund keine Intention hegt, den 23-Jährigen abzugeben. Dies bestätigte Sportdirektor Michael Zorc zuvor gegenüber der WAZ .

Im kicker untermauerte der BVB-Sportdirektor die Dortmunder Absichten: „Julian ist ein sehr guter Fußballer, er antizipiert sehr gut, hat ein hervorragendes Stellungsspiel.“ Des Weiteren schreibt das Sportmagazin, dass Weigl beim Vizemeister bleiben soll. Dies sei der Wunsch der Verantwortlichen.

Ob das jedoch auch dem Wunsch des 23-Jährigen entspricht, bleibt abzuwarten. Nach kicker-Informationen hat sich Weigl bereits im Winter mit einem Abschied zu Paris Saint-Germain befasst. Dort arbeitet sein ehemaliger Förderer Thomas Tuchel (45). Zudem steht der Wechsel von Mats Hummels zum BVB unmittelbar bevor. Was wird dann aus Weigl und den anderen Innenverteidigern?

Thomas Tuchel schwärmt von Weigl

Der ehemalige Trainer der Dortmunder Borussia äußerte sich im Rahmen der French Open über einen möglichen Wechsel des BVB-Spielers. Auf die Frage, ob Weigl weiterhin interessant sei, antwortete der Trainer. „Der Jule? Klar.“

Lauscht man den Worten des Defensivspielers, so kann man schnell eine leichte Unzufriedenheit heraushören. Zudem weiß Weigl, was er an seinem früheren Trainer hatte: „Ich wollte meine sportliche Situation verbessern. Und dass ich unter Thomas Tuchel gut funktionieren kann, ist kein Geheimnis.“

Während der BVB also fest von Weigl überzeugt ist, lässt der 23-Jährige seine Zukunft zuletzt noch offen.

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