Bild: dpa

Nach dem Transferbeben bei Borussia Dortmund geht die Kaderplanung für die Saison 2019/20 weiter. Was passiert mit Julian Weigl? Bleibt er beim BVB oder wechselt er? Einen bekannten Interessenten mit Paris Saint-Germain gibt es. Das sagt Thomas Tuchel dazu

  • Die Zukunft von Julian Weigl ist völlig offen
  • Das sagt Thomas Tuchel
  • Aber auch Lucien Favre will Weigl von einem Verbleib überzeugen

Update, Donnerstag (30. Mai): In einem Interview mit der WAZ äußert sich Sportdirektor Zorc klar zur Personalie Julian Weigl. Man habe überhaupt keine Intention, Weigl diesen Sommer abzugeben.

Update, Dienstag (28. Mai): Im Rahmen der French Open, die in Paris stattfinden, interviewte der Sender Eurosport den PSG-Trainer Thomas Tuchel. Eurosport-Reporter Matthias Stach führte zusammen mit Tennis-Legende Boris Becker das Gespräch.

Gegenüber Eurosport äußert sich Thomas Tuchel zu Julian Weigl

Stach stellte die einfache Frage – „Kommt Weigl?“ Daraufhin lächelte Thomas Tuchel. Auf die Frage, ob der BVB-Spieler weiterhin interessant sei, antwortete der Trainer. „Der Jule? Klar.“

Erstmeldung, Montag (27. Mai): Das Interesse von Thomas Tuchel und Paris Saint-Germain kursierte in der vergangenen Saison häufig durch deutsche und französische Medien. In der Sommerpause könnte es noch einmal konkret werden, zumal der Fußballlehrer einen neuen Sportdirektor in Paris bekommt, der den Transfer realisieren könnte.

BVB oder PSG? Was passiert mit Julian Weigl?

Tuchel holte Weigl im Jahr 2015 zum BVB. Unter dem Taktikfuchs avancierte der defensive Mittelfeldspieler zu einem der Shootingstars zwischen 2015 und 2017.

Nach der Entlassung des Ex-Trainers verlor der 23-Jährige seinen Spielfluss. Vor der Saison 2018/19 spielte er mit dem Gedanken, Borussia Dortmund zu verlassen. PSG mit Trainer Thomas Tuchel soll, wie auch in der Winterpause 2018/19 Interesse gehabt haben.

Thomas Tuchel könnte seinen Lieblingsspieler gut gebrauchen

Fakt ist, dass Paris sich in der nächsten Saison neu erfinden muss. Die Problematiken mit Tuchel und seinem Sportdirektor Antero Henrique sind bekannt. Sie haben unterschiedliche Auffassungen über die Kaderplanung.

Thomas Tuchel soll Spieler des BVB beleidigt haben. Foto: Martin Rickett/PA Wire/dpa
Thomas Tuchel will Julian Weigl nach Paris holen. Foto: Martin Rickett/PA Wire/dpa

Zwischenzeitlich mussten gelernte Abwehrspieler im PSG-Mittelfeld ran. Zudem gab es Probleme mit dem suspendierten Adrien Rabiot. Weigl würde nicht nur eine Lücke stopfen, sondern sich gleichzeitig auch mit seinem Förderer wieder vereinen.

In der kostenlosen Buzz09-App gibt es alle Infos über Borussia Dortmund auf dein Smartphone.
In der kostenlosen Buzz09-App gibt es alle Infos über Borussia Dortmund auf dein Smartphone.

Doch die sportliche Leitung von Borussia Dortmund würde gerne mit dem 23-Jährigen, dessen Vertrag bis 2021 läuft, verlängern.

Weigl spielte in der Hinrunde keine gute Rolle, etablierte sich aber in der Rückrunde auf der für ihn ungewohnten Position des Innenverteidigers. Er machte seine Sache gut. So gut, dass auch BVB-Trainer Lucien Favre mit ihm verlängern wollen würde. Laut Bild soll es ein Vier-Augen-Gespräch zwischen Trainer und Spieler gegeben haben.

Transferbeben beim BVB

Weigl soll bleiben. Doch laut französischen Medienberichten sollen Tuchel und Paris Saint-Germain bereit sein, für den BVB-Mittelfeldspieler tief in die Tasche zu greifen. Laut Ruhr Nachrichten ist beim BVB bisher noch kein Angebot für Weigl abgegeben worden.

Borussia Dortmund war nach Saisonende schon aktiv auf dem Transfermarkt. Die Transfers der deutschen Nationalspieler Julian Brandt und Nico Schulz sind fix. Zudem wechselt der Belgier Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach nach Dortmund. Einen Überblick über Transfers und Gerüchte gibt es im Transferticker von Buzz09 und RUHR24.

Zahlreiche Spieler sollen den Verein verlassen. Die BVB-Streichliste ist lang. Weigl gehört jedoch nicht dazu, da die Vereine den Spieler gerne halten wollen würden.

Nach den starken Leistungen von Julian Weigl wäre ein Verbleib mit Sicherheit ein Gewinn. Anders sieht es beim Portugiesen Raphael Guerreiro aus, der wohl mit einem Wechsel liebäugelt.