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Das Verhältnis zwischen Borussia Dortmund und der TSG 1899 Hoffenheim bleibt weiterhin schwierig. Aufgrund von Fan-Anfeindungen im September gab es einige klare Worte in Richtung Dortmunder Führungsetage.

Präsident Peter Hofmann hat auf der Mitgliederversammlung der TSG 1899 Hoffenheim die Anfeindungen gegen Club-Mäzen Dietmar Hopp erneut thematisiert und Kritik an BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke geäußert.

Hofmann unzufrieden mit Watzkes Reaktion auf Hass-Plakate

„Herr Watzke, Sie haben gesagt, Sie bekommen einen Brechreiz beim Gedanken an die mintfarbenen Bayern-Trikots“, sagte Hofmann am Montagabend (3. Dezember) unter großem Applaus der Hoffenheim-Mitglieder in einem Hotel in Wiesloch.

„Was passiert dann in Ihrem Körper, wenn Sie die wiederholten Anfeindungen gegen Dietmar Hopp in unserem Stadion sehen?“

Hofmann bezieht sich mit der Kritik auf die Vorfälle bei der Bundesliga-Partie beider Teams am 22. September (1:1). Damals rollten BVB-Anhänger ein großes Banner mit dem Gesicht Hopps hinter einem Fadenkreuz aus und zeigten beleidigende Spruchbänder.

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Watzke hatte sich für Verhalten der Fans entschuldigt

Watzke entschuldigte sich im Anschluss für das Verhalten der Fans. Laut Hofmann wird generell zu wenig gegen die Verunglimpfungen von Hopp getan. Hopp selbst war bei der Versammlung nicht anwesend. Er befindet sich im Urlaub.

Die Mitglieder entlasteten Hofmann bei der Versammlung einstimmig und wählten ihn ebenfalls einstimmig für drei weitere Jahre wieder.

Mit Material von dpa