Bild: David Inderlied/dpa

Hans-Joachim Watzke ist in Plauderlaune. In einem Interview mit der Bild-Zeitung sprach der BVB-Boss u.a über die Neuzugänge und die Stürmersuche. Dabei äußert sich der 59-Jährige auch über Mario Mandzukic.

Ehre, wem Ehre gebührt! Hans-Joachim Watzke ist voll des Lobes für Sportdirektor Michael Zorc. Dieser konnte schließlich schon drei Neuzugänge für den BVB gewinnen. Und zwar ehe der Transfermarkt an Fahrt aufnimmt.

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Watzke: „Mein großes Kompliment gilt unserem Sportdirektor Michael Zorc“

Wo das hinführen kann, ist spätestens seit dem „Neymar-Beben“ bekannt. Damals, im Sommer 2017, zahlte PSG 222 Millionen Euro für den extravaganten Brasilianer. Die Transfersummen entwickelten sich infolgedessen nachhaltig zum Negativen. Zumindest aus der Sicht der aufnehmenden Vereine.

Michael Zorc kam dieser Entwicklung zuvor. Für die kommende Saison sicherte er dem BVB bereits drei Neuzugänge. Das Dortmunder Prunkstück wird wohl erneut die Offensive sein. „Aus eins mach drei“.

So viel hat der BVB für Brandt und Co. investiert

Für Watzke eine lohnenswerte Rechnung: „Wenn man auf die Summen schaut, sieht man, dass wir nicht verschwenderisch waren: Wir haben rund 64 Mio Euro für Christian Pulisic bekommen und für die drei Neuzugänge damit rund 10 Mio Euro netto investiert.“

Zuletzt untermauerte Watzke die Titelambitionen der Dortmunder Borussia. Auch diesmal stellt der BVB-Boss klar:
„Wir wollen Meister werden!“

„Bayern ist wie der Mount Everest“

Dennoch ist sich der 59-Jährige der Schwierigkeit dieser Aufgabe bewusst: „Aber Bayern ist wie der Mount Everest, wie ein 8000er. Den kannst du versuchen, mal zu bezwingen – und das möchten wir auch.“

Die Antwort aus München folgte prompt. Bayern-Boss Rummenigge warnte den BVB vor der Höhenluft.

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Einfacher wird die Gipfelbesteigung auch in Zukunft nicht. Denn ich München liebäugelt man offen mit der Personalie Leroy Sané. Für Watzke würde dies jedoch lediglich die Attraktivität der Liga steigern.

Auch beim BVB wird man versuchen, die Attraktivität der Bundesliga zu erhöhen. Dies könnte unter anderem mit weiteren Neuzugängen gelingen. Ein möglicher Kandidat: Juventus-Stürmer Mario Mandzukic.

Watzke über Mandzukic:
„Im Fußball ist nie etwas ausgeschlossen“

Der 33-Jährige besitzt jedoch einen gültigen Vertrag beim italienischen Meister. Folglich müsse man die Personalie laut dem BVB-Boss nicht kommentieren. Gänzlich ausschließen möchte der 59-Jährige allerdings nichts: „Im Fußball ist nie etwas ausgeschlossen.“

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Ohnehin müsse man in der Stürmersuche laut Watzke sehr genau abwägen. Schließlich möchten alle Stürmer auf ihre Spielzeit kommen. Einen Stoßstürmer wird es in Dortmund wohl nicht geben.

Denn: „Wenn man einen kopfballstarken Stoßstürmer hat und nur auf diesen setzt, führt das in der Spielanlage mitunter dazu, dass man sein Spiel simplifiziert“, stellte der Sauerländer gegenüber Bild fest. Zumindest kein reiner Stoßstürmer wäre Marcus Thuram. Der Weltmeister-Sohn wird mit dem BVB in Verbindung gebracht.

Scheinbar sind die Transferplanungen der Dortmunder noch nicht abgeschlossen. Welche potenziellen Neuzugänge dabei eine Rolle spielen, lest ihr in unserem BVB-Transferticker.