BVB-Chef Watzke stärkt Favre vor Saisonstart den Rücken: "Die neuen Spieler sind begeistert"

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Foto: dpa
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BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Foto: dpa

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat seinem Trainer Lucien Favre den Rücken gestärkt und ihm den Titeldruck genommen. Hier weiterlesen.

Knapp eineinhalb Wochen vor Bundesligastart adelt BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (60) seinen Trainer Lucien Favre (61) und stärkt ihm vor der neuen Spielzeit öffentlich den Rücken.

"Für mein Empfinden ist Lucien fachlich in der Bundesliga absolut top. Er hat unserer Mannschaft wieder eine klare Handschrift verpasst und es geschafft, wieder attraktiven Fußball spielen zu lassen," sagte der Dortmund-Boss lobend über seinen Übungsleiter im Gespräch mit der Sportbild.

Watzke nimmt Favre den Titeldruck

Dass Watzke, der im 1909 Talk ein bisschen gegen Hoeneß frotzelte, sich unmittelbar vor Saisonbeginn öffentlich so positiv über seinen Trainer äußerst, klingt angesichts des jüngsten Triumphs über den ewigen Rivalen im Supercup wenig überraschend.

Gleichzeitig versucht der clevere Unternehmer aber auch ein wenig den Druck aus den Segeln zu nehmen, den er mit seinen Titelansagen selbst heraufbeschworen hat.

"Wir werden in die Spielzeit mit der Maßgabe gehen, dass wir ohne Wenn und Aber um die deutscher Meisterschaft spielen wollen", hatte Watzke unmittelbar nach dem Transfer von Mats Hummels angekündigt.

Chemie zwischen Trainer und sportlicher Führung stimmt

Besonders die enge Zusammenarbeit mit der sportlichen Führung um Sportdirektor Michael Zorc imponiert Watzke:

"Das Wichtigste ist, dass die Chemie zwischen dem Trainer und dem Sportdirektor stimmt. Lucien und Michael Zorc verstehen sich blendend, haben einen permanenten Austausch und arbeiten sehr gut zusammen.“

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Für Watzke ist die Ruhe und Harmonie im Verein inzwischen zu einem wichtigen Grundsatz geworden, um sportlich erfolgreich zu arbeiten. Interne Machtkämpfe, wie mit Ex-Trainer Thomas Tuchel, der inzwischen auch bei Paris St. Germain aneckt, soll es nicht mehr geben.

"Die neuen Spieler sind begeistert"

Auch die Neuzugänge sind nach Einschätzung des 60-Jährigen zufrieden mit der Arbeit von Favre:

"Die neuen Spieler sind begeistert von der Akribie, mit der er vorangeht. Er legt großen Wert darauf, dass die Spieler seine Vorgaben nicht nur umsetzen, sondern auch verstehen,“ sagte er gegenüber der Sportbild.

Das bestätigt auch BVB-Neuling Thorgan Hazard, der mit der Borussia in Zukunft Titel holen will: "Unser Trainer duldet keine Nachlässigkeiten. Wir hatten in der Vorbereitung anstrengende Wochen mit intensiven Einheiten, manchmal hast du dann vielleicht einen Schritt weniger gemacht im Training. Das bemerkt er sofort und fordert dich zu mehr Einsatz auf.“