Youngster kommt zu Wort

BVB-Juwel ein „Badboy“? Youngster wehrt sich gegen schwere Vorwürfe

Auch manche BVB-Talente schaffen es in den Profi-Kader. Dafür muss neben der Leistung das Verhalten stimmen. Ein Juwel räumt jetzt mit der Vergangenheit auf.

Dortmund – Borussia Dortmund hat nicht nur im Profi-Kader gut aufgestockt. Auch für die zweite Mannschaft haben die Schwarz-Gelben eingekauft. Unter ihnen auch Jayden Braaf, eines der neuen BVB-Talente.

PersonJayden Braaf
Geboren31. August 2002 (Alter 19 Jahre), Amsterdam, Niederlande
Aktuelles TeamBorussia Dortmund II (#34 / Stürmer)
ElternJeriano Braaf

BVB-Juwel ein Rüpel? Youngster wehrt sich gegen Vorwürfe

Er wechselte im Sommer 2022 von der U21 von Manchester City ablösefrei nach Dortmund. Einen Profi-Einsatz unter Pep Guardiola bekam er bei den „Skyblues“ nicht. Mit ein Grund dafür soll auch sein Verhalten dort gewesen sein.

So regte sich das neue BVB-Juwel einmal – anstatt es intern zu klären – öffentlich darüber auf, als er bei einem Pokalspiel von Trainer Guardiola keine Beachtung fand. „Ich muss 100 Tore schießen, um mein Debüt bei den Profis zu geben - verdammt“, wetterte der Niederländer damals.

BVB-Talent Jayden Braaf schrieb bei Manchester und Eindhoven Negativ-Schlagzeilen

Auch bei seinem vorherigen Verein PSV Eindhoven glänzte er nicht immer mit fabelhaftem Betragen. Jayden Braaf sei suspendiert worden, weil er das Betriebsklima gestört habe, berichtet der kicker.

Bei dem Sportfachmagazin meldet sich der neue BVB-Nachwuchsspieler jetzt selbst zu den Vorwürfen, ein Badboy zu sein, zu Wort. „Leute, die sagen, dass ich ein Badboy sei, kennen mich nicht“, erklärte er im Interview.

BVB-Juwel Jayden Braaf (l.) räumt mit seiner Rüpel-Vergangenheit auf.

BVB sammelte schlechte Erfahrungen mit Rüpel Ousmane Dembele

Der inzwischen 19-Jährige gesteht zwar ein, dass er Fehler gemacht habe, als er jünger war. „Bei City habe ich bestimmt den einen oder anderen Fehler gemacht“, bekräftigt er. Jedoch sei er „älter und damit auch erwachsener geworden. Diese Fehler werden mir nicht mehr passieren.“

Besser ist das für die Schwarz-Gelben. Immerhin sammelte der BVB schon mit dem damaligen Jungstar Ousmane Dembele nach seinem Abgang schlechte Erfahrungen, nachdem er unter anderem seine Wohnung verwahrlost zurückgelassen hatte. Die Westfalen, die Ruhe und Identifikation im Verein schaffen wollen, können sicherlich auf Skandale dieser Art verzichten.

BVB-Juwel Jayden Braaf ist erwachsener geworden: Er will Chance in Dortmund nutzen

Doch Jayden Braaf sieht seinen Wechsel ins Ruhrgebiet als Chance. Er weiß, dass sich immer wieder Talente auch in den Profi-Kader spielten. Ganz aktuell etwa Youssoufa Moukoko, der das Vertrauen von BVB-Trainer Edin Terzic genießt.

Für den Niederländer sei der Schrit zum BVB zu „sehr einfach“ gewesen. „Ich bin ein junger Spieler, der sich verbessern muss. Diese Chance erhält man bei diesem Klub. Ich musste nicht lange überlegen. Sie glauben an mich, dieses Gefühl war sehr wichtig – gerade nach der Verletzung“, so Braaf weiter. Aufgrund einer Knie-Verletzung fiel der Jungprofi von April 2021 bis August 2022 aus.

Jetzt kann er wieder trainieren und bekam gegen Waldhof Mannheim erstmals Einsatzminuten. Ziel für ihn ist es jetzt, Spielpraxis zu sammeln und sich vielleicht bald bei den Profis zu empfehlen. Und zwar mit spielerischer Leistung und nicht mit Rüpel-Gehabe.

Rubriklistenbild: © HMB Media/Claus/Imago

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