Transfer-Poker geht weiter

BVB ringt um Moukoko: Plötzlich spielt neuer Faktor bei Vertragsgesprächen rein

BVB-Star Youssoufa Moukoko lässt sich bei einem möglichen Transfer nicht in die Karten gucken. Jetzt spielt ein weiterer Faktor eine Rolle.

Dortmund – Hansi Flick nimmt fünf BVB-Stars mit zur WM in Katar. Unter ihnen auch – wenig überraschend – Youngster Youssoufa Moukoko. Der Stürmer läuft aktuell bei Borussia Dortmund zu Höchstleistungen auf.

BVB ringt um Moukoko: Plötzlich spielt neuer Faktor bei Transfer-Rennen rein

Der 17-Jährige kam in der laufenden Saison wettbewerbsübergreifend in 21 Spielen zum Einsatz, steuerte sechs Tore bei und bereitete sechs vor. Zum Vergleich: Positions-Genosse Anthony Modeste erzielte in 19 Einsätzen zwei Tore und bereitete eins vor. Youssoufa Moukoko macht ohne Zweifel in den vergangenen Spielen Werbung in eigener Sache. Und rückt in den Transfer-Fokus vieler Vereine.

Der BVB will den jungen Rekordjäger natürlich in den eigenen Reihen halten. Und Moukoko? Der lässt sich nur spärlich in die Karten schauen. Darüber hinaus kommt jetzt ein neuer Faktor im Transfer-Rennen hinzu – die Berater-Frage.

BVB ringt um Moukoko: Berater-Frage führte schon zu Familien-Streit

Wie die Sport Bild berichtete, lecken mehrere Berater in Europa ihre Finger nach dem BVB-Profi. Zuletzt war von einem Wechsel von Moukoko zur Agentur „Unique Sports Management“ die Rede. Wie die Zeitung jetzt aber erklärte, halte der Angreifer an seinem Berater Patrick Williams und der Agentur „Wasserman“ fest. Und das, obwohl die Berater-Frage offenbar zu einer Familien-Fehde bei den Moukokos führte. Vater Joseph warf Williams Geldgier vor.

Dass das Interesse Moukokos abseits seines Talents und Alters wächst, ist kaum verwunderlich. Sein Vertrag bei Borussia Dortmund läuft im Sommer aus. Bislang hat er noch keinen neuen Kontrakt unterschrieben. Nach seinem 18. Geburtstag am 20. November darf er selbst seine Unterschrift setzen, zuvor haben es seine Erziehungsberechtigten übernommen. Ein erster Stichtag in der Frage um Moukokos Zukunft.

BVB ringt um Moukoko: Plötzlich spielt neuer Faktor bei Vertragsgesprächen rein

Bei einem auslaufenden Vertrag können die Berater hohes Handgeld verlangen. Im Zuge dessen soll eine Verpflichtung Moukokos über 30 Millionen Euro kosten – zusammengesetzt aus Handgeld, Gehalt, Provisionen, Prämien und Versicherungen, wie die Sport Bild schreibt. Vonseiten des BVB soll bereits ein Vertrag vorliegen, in dem der Verein das Jahresgehalt auf fünf Millionen Euro angehoben habe.

Ob der BVB und Youssoufa Moukoko den Weg weiter zusammen bestreiten ist noch unklar. Jetzt kommt eine neue Komponente auf.

Moukoko und Berater Williams sollen angeblich aber sieben Millionen Euro jährlich verlangen. Wer den Transfer-Poker um Moukoko verfolgt, könnte schon kurz nach seinem 18. Geburtstag schlauer sein, wenn sich der Stürmer für den BVB und Trainer Edin Terzic entscheiden sollte. Ansonsten dürften im Winter die Bemühungen um den Youngster weiter zunehmen.

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