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Das Sportgericht des Deutschen Fußball Bundes hat Borussia Dortmund wegen des Fehlverhaltens einiger Fans gegenüber Dietmar Hopp zu einer Geldstrafe verurteilt. Außerdem droht dem BVB ein Ausschluss der Auswärtsfans bei Spielen in Hoffenheim.

Nach den Schmähungen gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp kommt Borussia Dortmund mit einer glimpflichen Strafe davon. 50.000 Euro muss der Verein an den DFB bezahlen. Sollten schwarzgelbe Anhänger in dieser Causa ein weiteres Mal auffällig werden, müsste der BVB bei Spielen in Hoffenheim bis 2022 auf Auswärtsfans verzichten.

Dietmar Hopp ist Ziel von Schmähattacken einiger Fans von Borussia Dortmund geworden. Foto: dpa

Als Begründung gibt der Sportgerichtsvorsitzende Hans E. Lorenz laut einer Mitteilung des  DFB an, man habe mit dem Urteil der speziellen Situation zwischen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp sowie den Dortmund-Fans Rechnung tragen wollen.

Der BVB muss zudem bis zur Saison 2021/2022 bei Spielen in Sinsheim 50 qualifizierte Ordnungskräfte aus Dortmund mitbringen. Den Fans ist es außerdem nicht erlaubt, Fahnen und Banner mit ins Stadion zu bringen.

Fans des BVB beleidigten Hopp

Die Anklage wurde wegen den Vorkommnissen beim 1:1 in Hoffenheim am 22.September erhoben. Fans der Borussia hatten Dietmar Hopp wüst beleidigt und unter anderem ein Banner gezeigt, der den Kopf des Mäzens in einem Fadenkreuz abbildete. Es wurden zudem Sanitäranlagen beschädigt, wodurch ein Schaden von 5.000 Euro entstand.

Das DFB-Sportgericht greift nach den Vorkommnissen im Spiel Hoffenheim gegen Dortmund durch. Die BVB-Fans dürfen drei Jahre lang nicht ins Stadion des Bundesligarivalen, sollten sie sich in Zukunft noch einmal daneben benehmen. Foto: dpa
Das DFB-Sportgericht greift nach den Vorkommnissen im Spiel Hoffenheim gegen Dortmund durch. Die Fans dürfen drei Jahre lang nicht ins Stadion des Bundesligarivalen, sollten sie sich in Zukunft noch einmal daneben benehmen. Foto: dpa

Die Anwälte der TSG forderten drastische Strafen. Im schlimmsten Falle hätte Dortmund sogar mit einem Punktabzug rechnen müssen.

Entsprechend erleichtert dürfte man das Urteil beim BVB aufnehmen.