U21-EM: DFB-Elf unterliegt im Finale Spanien mit 1:2

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Im Finale der U21-EM unterliegt Deutschland Spanien mit 1:2. Foto: dpa

Im Finale um die U21-EM unterlag die DFB-Elf gegen Spanien mit 1:2. Ein früher Rückstand und ein Patzer von Alexander Nübel sorgten für die Niederlage.

2.500 Fans der deutschen U21 waren nach Udine gepilgert, um ihrem Team im EM-Finale die Daumen zu drücken. Es sollte nicht sein.

  • Im Finale der U21-EM geriet das DFB-Team um Mahmoud Dahoud, Alexander Nübel und Suat Serdar bereits früh in Rückstand.
  • Anschließend war Deutschland das bessere Team.
  • Ein Fehler von Schalke-Schlussmann Nübel besiegelte die 1:2-Niederlage gegen Spanien.

Jürgen Klopp hatte der deutschen U21 vor dem Finale aufmunternde Worte mitgegeben. Nach 2017 sollte der nächste EM-Triumph her. Es hat nicht ganz gereicht. Im Finale unterlag die DFB-Elf gegen Spanien mit 1:2.

Dahoud, Nübel und Serdar mit Fehlstart im Finale der U21-EM

Trainer Stefan Kuntz nahm im Vergleich zu dem Halbfinal-Erfolg gegen Rumänien zwei Änderungen in der Startformation vor: Nach abgesessener Gelbsperre rückte Benjamin Henrichs wieder für Maximilian Mittelstädt ins Team. Außerdem ersetzte der Schalker Suat Serdar im Mittelfeld Florian Neuhaus.

Die DFB-U21, bei der wie gewohnt auch Alexander Nübel und Mahmoud Dahoud, die beide in das Team des Turniers der U21-EM gewählt wurden, von Beginn an aufliefen, startete nervös. Bereits in der 7. Minute hebelte Mikel Oyarzabal die deutsche Defensive aus und spielte Fabián Ruiz frei. Der hatte sträflich viel Platz und somit wenig Mühe, Schalke-Keeper Nübel, der übrigens ein neues S04-Angebot vorliegen haben soll, mit einem platzierten Schuss aus 20 Metern zu überwinden.

Die bessere Mannschaft im Finale der U21-EM ist über weite Strecken Deutschland

Erstmals gefährlich vor dem Kasten der Iberer wurde es in der 17. Minute, als Nadiem Amiri mit einer scharfen Hereingabe seinen Kumpel Mo Dahoud am Fünfmeterraum suchte. Der BVB-Akteur kam allerdings einen Schritt zu spät.

Fortan kam die deutsche U21 immer besser ins Spiel. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte legte das Team von Stefan Kuntz noch einen Gang zu und schnürte den Gegner in der eigenen Hälfte ein. Allerdings, ohne sich die ganz großen Gelegenheiten zu erarbeiten.

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In der 61. Minute war für Serdar die Partie nach ordentlicher Performance beendet. Mit Neuhaus sollte der Druck auf den gut sortiert stehenden Gegner erhöht werden.

Spaniens U21 kontert und profitiert von Nübel-Bock

Spanien verlegte sich nun ausschließlich aufs Kontern. Und wurde in der 69. Minute belohnt. Einen Distanzschuss von Fabián Ruiz ließ Alexander Nübel nach vorne prallen, Dani Olmo staubte zum vorentscheidenden 2:0 ab.

Der Schlussmann, der die deutsche U21 noch im Halbfinale gegen Rumänien mit starken Paraden auf die Siegerstraße brachte, machte hier keine gute Figur.

In der Folge war die Messe gelesen, die spanische U21 hatte deutliches Oberwasser. Amiri gelang in der 88. Minute zwar noch der 1:2-Anschlusstreffer, dies sollte allerdings der Schlusspunkt gewesen sein.

Dahoud bemüht und fehlerhaft

BVB-Spieler Dahoud zeigte eine engagierte Leistung, sorgte aber mit einigen Konzentrationsschwerigkeiten für Ballverluste. Auch im Abschluss ließ der Mittelfeld-Akteur Unsauberkeiten erkennen.

Die spanische U21 feiert damit ihren fünften EM-Titel und revanchiert sich für die Final-Pleite von 2017, als man der DFB-Elf mit 0:1 unterlag.