Bild: Guido Kirchner/dpa

Der Transferpoker um BVB-Spieler Julian Weigl geht in eine neue Runde. Obwohl die Bosse der Dortmunder dem Mittelfeldstrategen ein Wechselverbot für diesen Winter erteilten, lässt sein Ex-Trainer Thomas Tuchel nicht locker.

Update, Freitag (18. Januar), 8.32 Uhr: Wie die französische Zeitung „Le Parisien“ berichtet, wird ein Wechsel von Weigl nach Paris immer wahrscheinlicher. Angeblich 25 Millionen Euro stehen als Ablösesumme im Raum. Das Blatt prophezeit, Weigl könnte am Samstag gegen Leipzig sein letztes oder vorletztes Spiel für den BVB machen, bevor es dann in die französische Hauptstadt geht.

Update, Donnerstag (17. Januar), 12.23 Uhr: Paris Saint-Germain bereitet offenbar ein Angebot für Julian Weigl vor. Wie der Bezahlsender „Sky“ berichtet, versuche Paris-Sportdirektor Antero Henrique jetzt, den BVB von einer Leihe mit anschließender Kaufoption für den Sommer zu überzeugen.

Erstmeldung, Mittwoch (16. Januar), 6.40 Uhr: Ganz im Gegenteil. Tuchel nimmt die Personalie Weigl nun selbst in die Hand, wie das franzözischen Blatt „Le Parisien“ berichtet. Er wolle seinen einstigen Schützling zu Paris St. Germain holen. Unter Tuchel schaffte Weigl in der Saison 2015/2016 seinen Durchbruch beim BVB.

Tuchel und Julian Weigl haben bereits telefoniert

Julian Weigl soll der absolute Wunschspieler des 45-Jährigen sein. Wie „Le Parisien“ berichtet, gab es bereits ein Telefonat zwischen den beiden, bei dem der Trainer seinen Lieblingsschüler von einem Wechsel an die Seine überzeugt haben soll. Weigl soll darauf sehr positiv reagiert haben und einem Wechsel zum französischen Meister nicht abgeneigt sein.

Weigl soll Rabiot ersetzen

Der fünfmalige deutsche Nationalspieler soll im Pariser Mittelfeld die Lücke schließen, die Adrien Rabiot bei einem Wechsel hinterlassen könnte. Rabiot wird derzeit mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht. Auch der FC Bayern soll am Franzosen interessiert sein.

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Es bleibt abzuwarten, ob der BVB bei Weigl hart bleibt. Bislang konnte er unter Trainer Lucien Favre nicht an seine Leistungen aus den Vorjahren anknüpfen. Er kam in der gesamten Hinrunde zu lediglich zehn Einsätzen.