"Risikospiel": Fans des BVB dürfen Wolfsburger Innenstadt nicht betreten

Die Polizei in Wolfsburg macht aus Partie Wolfsburg gegen den BVB ein Risikospiel. Foto: dpa
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Die Polizei in Wolfsburg macht aus Partie Wolfsburg gegen den BVB ein Risikospiel. Foto: dpa

Wenn der BVB am Samstag beim VfL Wolfsburg (15.30 Uhr) antritt, will die Polizei nichts dem Zufall überlassen. Sie zieht für das als Match einige Register.

Wenn der BVB am Samstag beim VfL Wolfsburg (15.30 Uhr) antritt, will die Wolfsburger Polizei nichts dem Zufall überlassen. Sie zieht für das als Risikospiel eingestufte Match einige Sicherheits-Register.

Rivalisierende Fangruppierungen wolle die Polizei - so kündigt sie es in einer Pressemitteilung an - schon im Vorfeld konsequent trennen. So weit, so normal.

Doch weil am vergangenen Wochenende Gruppen beider Fanlager an einem Bahnhof bei Hannover aufeinander trafen, ist die Polizei beim Spiel der Borussen in der der VW-Stadt besonders vorsichtig.

Etwa 50 Hooligans, die dem BVB laut Hannoverscher Allgemeinen Zeitung nahe stehen sollen, sollen dort auf Fans des VfL Wolfsburg eingeprügelt haben. Diese sollen sich auf der Rückreise vom Auswärtsspiel in Düsseldorf befunden haben.

Wolfsburg-Verbot für Ultras des BVB

In der Folge hat die Wolfsburger Polizei im Vorfeld gegen neun Personen aus der Dortmunder Ultra-Szene ein Stadtbetretungsverbot für die Stadt Wolfsburg ausgesprochen. Doch damit nicht genug. Am Spieltag dürfen auch alle anderen Anhänger von Borussia Dortmund die Wolfsburger Innenstadt nicht betreten. Gitter sollen den Weg vom Bahnhof in die City absperren. So soll den Fans, die mit der Bahn nach Wolfsburg reisen, der Weg ins Zentrum versperrt werden.

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Außerdem soll am Spieltag an Gastronomien rund um das Stadion kein Alkohol verkauft werden. Erkennbar alkoholisierten Personen will der VfL Wolfsburg gemäß Stadionordnung den Zutritt zur Volkswagen Arena verweigern.

"Wir appellieren an alle Fans, sich nicht provozieren zu lassen und auch nicht selber zu provozieren", meint der Pressesprecher der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt, Thomas Figge.