Nachfolger von Achraf Hakimi

Schwache Leistungen von Thomas Meunier: Warum Aki Watzke trotzdem von ihm schwärmt

Thomas Meunier sollte die Abwehr des BVB stärken, doch überzeugen konnte er noch nicht. Borussia Dortmund hat die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben.

Dortmund – Schlechte Noten in der Presse, unzufriedene Fans: Auch bei der 2:3-Pleite gegen den FC Bayern machte BVB-Abwehrspieler Thomas Meunier (zur Einzelkritik) keinen guten Eindruck. Er bringt bei Borussia Dortmund einfach nicht die Leistung auf den Platz, die alle erwarteten.

SpielerThomas Meunier
Geboren12. September 1991 (29 Jahre)
Aktuelle TeamsBorussia Dortmund, Belgische Nationalmannschaft
Gewicht90 kg
Größe1,91 m

Thomas Meunier (Borussia Dortmund): Als Hoffnungsträger beim BVB konnte er noch nicht überzeugen

Doch BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (61) nimmt den Defensivspieler jetzt in Schutz. Im Interview mit Sky erklärte er, warum der belgische Nationalspieler für eine stabile Abwehr bei Borussia Dortmund sorgt und was er Achraf Hakimi (22) voraus hat (alle News zum BVB auf RUHR24.de).

„Er ist ein ganz anderer Spieler als Achraf Hakimi“, sagte der Geschäftsführer über Thomas Meunier. Während Achraf Hakimi nach vorne „spektakulär“ spiele, sei es nach hinten schwieriger gewesen. „Meunier ist deutlich weniger spektakulär.“

BVB-Boss Watzke: Bei Thomas Meunier stimme das „Gesamtpaket“ für Borussia Dortmund

Und das braucht der BVB jetzt: „Im Gesamtpaket was die Defensive angeht, ist er für uns sehr, sehr wichtig“, stellte Aki Watzke klar. Gründe dafür nannte er auch: „Er hat sehr viel Erfahrung.“

Dabei spielte der Geschäftsführer auf die bisher rund 50 Einsätze des Rechtsverteidigers in der belgischen Nationalmannschaft an. Aber das ist nicht alles, was Thomas Meunier zur stabilen Defensive beisteuert: „Er ist zweikampfstark. Er ist schnell. Und hat diese Größe“, zählte der BVB-Chef im Gespräch mit Sky weiter auf.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke nimmt nach dem Kritikhagel der Medien Abwehrspieler Thomas Meunier in Schutz.

Aki Watzke über Thomas Meunier: Lobgesang von Borussia Dortmund, Kritik in den Medien

Thomas Meunier, Emre Can (26) und Erling Haaland (20) seien „andere Typen“, die zum BVB gekommen sind. Typen, die ernsthaft seien, gewinnen wollen und einen Umbruch in das Team bringen. Insgesamt sei die Mannschaft reifer geworden, so Watzke.

Lobgesang auf der einen Seite, harsche Kritik auf der anderen Seite: Ob nach Spielen gegen Lazio Rom (1:3) oder auch bei der 2:3-Niederlage des BVB gegen den FC Bayern München, Thomas Meunier schaffte es nicht zu überzeugen.

Thomas Meunier beim BVB: Trotz schlechter Leistung immer in der Startelf von Borussia Dortmund

Die Kritik am Verteidiger ist in den Medien unüberhörbar: Thomas Meunier hat beim Kicker mit 3,79 den drittschlechtesten Notendurchschnitt der Borussen, ist aber neben Mats Hummels der einzige, der immer in der Startelf steht. Auch in Fankreisen und in den Foren grummelt es, der Belgier gilt bisher als eine einzige Enttäuschung.

Wie kommt also die unterschiedliche Bewertung? Gerade wegen der lauten Kritik ist es logisch, dass sich Aki Watzke und zuvor schon BVB-Sportdirektor Michael Zorc schützend vor Thomas Meunier stellen. Sie haben die Hoffnung, dass der Rechtsverteidiger in der noch langen Saison ein wichtiger Spieler werden kann.

Kritik an BVB-Vertediger Thomas Meunier: Spieler muss Leistung bei Borussia Dortmund bringen

Deswegen wollen sie ihn aus dem Sturm der schweren Kritik nehmen. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke weiß, wie wichtig Thomas Meunier für Borussia Dortmund werden kann, wenn er sein Potenzial abruft, wie auchWA.de berichtet.

Er weiß aber natürlich auch, dass nur einer das Problem lösen kann. Thomas Meunier selbst mit überzeugenden Leistungen auf dem Rasen.

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