Stürmer fehlt im Kader

BVB-Boss erklärt Verzicht auf Transfers: „Zeitdruck war zu groß“

Ein Stürmer bleibt in Dortmund unersetzt. Der BVB hat es zeitlich nicht geschafft, einen Neuzugang zu verpflichten.

Dortmund – „Ich hätte gerne noch einen Transfer realisiert“, sagte Ingo Preuß im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten. „Es hat am Ende aber nicht geklappt, weil der Zeitdruck zu groß war.“

NameBradley Fink
Geboren17. April 2003 (Alter 19 Jahre), Cham, Schweiz
Größe1,91 Meter
Aktueller VereinBorussia Dortmund (BVB)

BVB-News: U23 kann nach Fink-Abgang keinen Stürmer-Transfer realisieren

Was für den Sportlichen Leiter der BVB-U23 zum Problem wurde, war der kurzfristige Transfer von Bradley Fink zum FC Basel. Vor zwei Wochen war der Schweizer zurück in sein Heimatland gewechselt. Inzwischen die ist Wechselperiode in Deutschland beendet. Und die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund steht ohne echten Mittelstürmer mit der Klasse Finks da.

Die BVB-U23 leidet unter dem Abgang von Stürmer Bradley Fink.

In der 3. Liga belegt die Mannschaft von Neu-Trainer Christian Preußer nach sechs Spielen Platz 18. Die überschaubare Bilanz: 3:10 Tore. Heißt: Nur in jeder zweiten Partie gelingt ein eigener Treffer. Das hat viel mit dem Abgang von Bradley Fink zu tun. Aber nicht nur.

BVB-News: U23 steht nach Fink-Transfer ohne Mittelstürmer mit Topniveau da

Mit Steffen Tigges hat zuvor schon ein weiterer „Neuner“ die BVB U23 verlassen. Hinzu kommen Offensiv-Leistungsträger wie Ansgar Knauff, Immanuel Pherai, Berkan Taz und Richmond Tachie. „Ich glaube fest daran, dass wir genügend Qualität im Kader haben, um Spiele zu gewinnen“, sagt Ingo Preuß zwar.

Aber: Keinen weiteren Neuner verpflichtet zu haben, könnte sich noch rächen. Der BVB war nach dem Fink-Abgang laut Ruhr Nachrichten ausdrücklich auf der Suche nach einem „Zielspieler, möglichst groß, kopfball- und zweikampfstark“. Dieser fehlt jetzt im Kader.

Die einzigen Offensivspieler, die im bisherigen Saisonverlauf für die U23 – außer Bradley Fink – überhaupt getroffen haben, sind Justin Njinmah und Rodney Elongo-Yombo (je ein Tor). Beide haben mit ihrer Schnelligkeit eher die Stärkenprofile von Flügelspielern, waschechte Neuner sind sie nicht.

Rubriklistenbild: © Thomas Bielefeld/Imago.

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