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Patrik Schick von AS Rom ist offenbar im Gespräch bei Borussia Dortmund. Der BVB soll bei der Suche nach einer Verstärkung im Sturmzentrum auf den 23-Jährigen gestoßen sein. Das allerdings nicht zum ersten Mal.

Die Dortmunder sollen Patrik Schick bereits im Sommer 2017 genauer ins Visier genommen haben. Das bestätigte der gebürtige Tscheche im vergangenen Oktober im Interview mit dem Magazin Hattrick. „Ja, eines der Angebote kam von Dortmund. Aber es wäre nicht fair von mir, alle Offerten von damals zu kommentieren. Ich habe sie alle geschätzt, wollte aber in Italien bleiben.“

BVB bereits 2017 an Schick dran

Der BVB hatte im Rennen um Schick das Nachsehen. Nachdem ein Transfer über 30 Millionen zu Juventus Turin nach dem Medizincheck ebenfalls scheiterte, wechselte der Mittelstürmer von Sampdoria Genua – zunächst auf Leihbasis – zur AS Rom. Seit dieser Saison steht Schick nun fest bei der Roma unter Vertrag.

Nun kommen jedoch Gerüchte auf, dass Borussia Dortmund sich einmal mehr mit einer Verpflichtung des Spielers beschäftigt. Wie der italienische Transferexperte Alfredo Pedullà berichtet, entspreche sein Profil den Vorstellungen des BVB. RB Leipzig soll den 26-Jährigen zuletzt ebenfalls beobachtet haben, Dortmund habe jedoch die Nase vorn, heißt es.

Für die AS Rom erzielte Patrik Schick in dieser Saison erst drei Tore. Foto: Petr David Josek/AP/dpa
Für die AS Rom erzielte Patrik Schick in dieser Saison erst drei Liga-Tore. Foto: Petr David Josek/AP/dpa

Dabei könnte es bei dem Spieler aus Prag derzeit besser laufen. In der Serie A erzielte Schick gerade einmal drei Liga-Tore, zwei Tore bereitete er vor. Bei sechs Auftritten in der Champions League gelang dem Mittelstürmer kein Tor für die AS Rom.

Schick mit ernüchternder Quote

Glaubt man den Gerüchten aus Italien, scheint diese Quote den BVB, der auf der Suche nach einer Alternative zu Paco Alcácer ist, trotzdem nicht an Schick zweifeln zu lassen.

Rom könnte ein Transfer möglicherweise gelegen kommen. „Sollte die Roma die Champions League verpassen, wird man wohl den einen oder anderen Verkauf tätigen müssen, um die Bilanz aufzubessern. Auch die Mehrkosten, die Schick verursachen würde, wären eine weitere Belastung“, erklärt Jatin Dietl von Transfermarkt.it. Die Gelb-Roten belegen derzeit Platz sechs der italienischen Liga, sind allerdings nur einen Punkt von einem Champions-League-Platz entfernt.

30 Millionen Euro Ablöse

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Um die AS Rom überhaupt zu Transferverhandlungen zu bewegen, werde es aber wahrscheinlich eine Angebot um die 30 Millionen Euro brauchen. Ob der BVB solch eine hohe Ablöse für Schick zahlen würde, ist derzeit fraglich. Immerhin soll der Verein derzeit ebenfalls über einen 40-Millionen-Deal mit Gladbachs Hazard nachdenken.