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Die Deutschen Fußballliga (DFL) hat beschlossen, dass es keine Montagsspiele mehr in der Bundesliga geben wird. Zuvor sprachen sich die Vereine für die Abschaffung aus. Fans der Teams hatten einen Stimmungsboykott für den 13. Spieltag (30. November bis 1. Dezember) geplant.

Update: Es war das 13. Bundesligaspiel ohne Niederlage – trotz des 2:0 am heutigen Samstag (1. Dezember) des BVB gegen den SC Freiburg blieb es im Westfalenstadion in der ersten Halbzeit still. Schuld war der bundesweite Stimmungsboykott.

Der kam wie erwartet nicht überall gut an. Wie der Westen berichtet, erntete Formel1-Kommentator Heiko Wasser wegen eines bitteren Tweeds gegen den Stimmungsboykott zunächst einen Shitstorm – am Ende aber auch Zuspruch.

Der Tweet des BVB-Fans Wasser zeigt: Die Fan-Lager scheinen gespalten zu sein …


Zum Thema: Mit Beginn des neuen TV-Vertrages wird es dann keine Montagsspiele mehr geben. Ab der Saison 2021/22 werden dann statt der Montagsspiele insgesamt zehn Partien Sonntags stattfinden.

Diese Termine sind für die Klubs gedacht, die innerhalb der Woche in europäischen Wettbewerben antreten. Bereits in der Vergangenheit gab es Proteste seitens der Fans.

Stimmungsboykott der Fans zeigte Erfolg

Damit zeigen die geplanten Stimmungsboykotts der Anhänger Erfolg. Auch am 13. Spieltag wollten mehrere Fanszenen eigentlich mit der Aktion ein klares Zeichen setzen. Die komplette erste Halbzeit lang sollte dann deutschlandweit Stille in den Bundesliga-Stadien herrschen.

„Unsere Forderung an die Vertreter der Vereine in der DFL ist klar: Schafft die Montagsspiele und die Anstoßzeiten unter der Woche ab!“, heißt es in Statements mehrerer Fanszenen. Was nun aus den Protesten am 13. Spieltag wird, ist noch unklar.

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Hintergrund für den Protest ist der 13. Spieltag, an dem die Partien vom 30. November bis 3. Dezember ausgetragen werden. Dann soll es zum ersten Mal ein Montagsspiel in dieser Saison geben. Auf den verschiedenen Fanseiten rechneten die Supporter bereits mit einem Erfolg. Auf der Seite „Faszination Fankurve“ schätzte man die Abschaffung der besagten Parteien als durchaus realistisch ein.

Bereits Ende September schwiegen die Fans in den Stadien aus Protest gegen die Montagsspiele in den Stadien der Bundesliga protestiert. Damals dauerte der Protest 20 Minuten.