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Im Sommer 2017 streikte sich Ousmane Dembélé (22) zum FC Barcelona. Dem BVB blieb damals kaum eine andere Wahl, als den „Problemprofi“ zu verkaufen. Sollten sich die Katalanen dazu entschließen, den 22-Jährigen wieder zu verkaufen, kassiert Borussia Dortmund laut Bild mächtig ab.

  • Der BVB verhandelte für Ousmane Dembélé zahlreiche Bonuszahlungen
  • Im Falle eines Verkaufs durch den FC Barcelona werden 17 Millionen Euro fällig
  • Ousmane Dembélé fällt immer wieder durch Undiszipliniertheiten auf

Für Ousmane Dembélé erzielte der BVB eine Rekord-Ablöse

Den Transfer ließen sich die Dortmunder dennoch mächtig versüßen. Schließlich kassierte man 105 Millionen Euro für den Flügelspieler.

Zusätzlich ließen sich die BVB-Bosse stolze 40 Millionen Euro an Bonuszahlungen in den Vertrag schreiben. Laut Bild-Informationen hat Borussia Dortmund bereits 20 Millionen Euro zusätzlich vom FC Barcelona erhalten.

Dass Dembélé den FC Barcelona derzeit verlässt, ist jedoch derzeit nicht zu erwarten. Die Katalanen setzen wohl auch in der kommenden Saison auf den Franzosen. Die SportBild berichtet dennoch von einem Interesse des FC Bayern an Dembélé.

Die möglichen Bonuszahlungen für Ousmane Dembélé im Überblick

  • jeweils 5 Millionen Euro werden fällig, wenn Dembélé 25, 50, 75 und 100 Pflichtspiele für Barcelona absolviert
  • weitere 5 Millionen Euro folgen für jede Champions-League-Qualifikation in den ersten beiden Saisons.
  • erneut je 5 Millionen Euro folgen, falls der FC Barcelona zweimal mit Dembélé die Champions League gewinnt.

Dembélé-Verkauf könnte BVB zugute kommen

Im Falle eines Wechsels könnten auf einen Schlag weitere 17 Millionen Euro folgen, so die Bild. Summa summarum hätte der BVB somit 142 Millionen Euro für Dembélé eingenommen. Nur 3 Millionen Euro weniger, als im Idealfall möglich gewesen wäre.

Ähnlich wie beim BVB ist Dembélé auch beim FC Barcelona durch zahlreiche Eskapaden in Ungnade gefallen. Verspätungen, ungesunde Ernährung und seine Liebe zu Videospielen werden ihm offenbar zur Last gelegt. Außerdem werden Gerüchte lauter, dass Barca Raphael Guerreiro als seinen Nachfolger verpflichten könnte.

Immer Ärger mit Ousmane Dembélé

Auch bei Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps und Barca-Legende Gerard Pique machte sich der 22-Jährige bereits unbeliebt.

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Schon im November des vergangenen Jahres war der FC Barcelona sichtlich genervt. Die Mängelliste Dembélés veranlasste die Barcelona-Bosse sogar dazu, einen „Krisengipfel“ abzuhalten.

Wann platzt den Barca-Verantwortlichen also endgültig der Kragen? Die Antwort auf diese Frage kann man beim BVB entspannt abwarten. Denn: Im Falle eines Verkaufs hätte Sportdirektor Michael Zorc womöglich weitere finanzielle Mittel für Transfers.

Mit Thorgan Hazard, Julian Brandt und Nico Schulz sicherte Zorc den Dortmundern bereits drei Hochkaräter. Ob noch weitere hinzukommen, ist auch davon abhängig, welche Spieler den BVB im Sommer verlassen.