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Der BVB verleiht das Mittelfeldtalent Sergio Gómez (18). Für ein Jahr wechselt der Spanier zu SD Huesca.

  • Sergio Gómez wird Borussia Dortmund verlassen.
  • Das BVB-Talent wechselt auf Leihbasis zu SD Huesca.
  • In der zweiten spanischen Liga soll der 18-Jährige Spielpraxis sammeln. Eine Kaufoption gibt es nicht.

Der frisch gebackene U19-Europameister Sergio Gómez wird sich SD Huesca anschließen. Dort geht es für den talentierten Mittelfeldspieler darum, Spielpraxis zu sammeln und sich weiter zu entwickeln. Dass der BVB immer auf der Suche nach neuen Perspektivspielern ist, zeigt auch das jüngste Gerücht um ein Island-Talent.

Gómez wechselt per Leihe vom BVB zu Huesca – ohne Kaufoption

Die Dauer der Leihe beläuft sich auf ein Jahr. Anschließend wird Gómez wieder zum BVB zurückkehren. Dass Huesca keine Kaufoption besitzt, lässt darauf schließen, dass Borussia Dortmund sich in Zukunft noch viel vom talentieren Spanier erhofft.

In der hochkarätig besetzten BVB-Offensive wären die Einsatzchancen für Gómez, der bei Borussia Dortmund noch einen Vertrag bis 2021 besitzt, während der kommenden Spielzeit allerdings äußerst gering gewesen.

„Sergio ist ein großes Mittelfeldtalent, das Spielpraxis benötigt, die wir ihm zur Zeit nicht garantieren können. Wir wünschen ihm in Spanien den größtmöglichen Erfolg, viele Einsatzminuten und werden seine Leistungen in diesem spielstarken Team genau beobachten“, so Sportdirektor Michael Zorc (56). BVB-Boss Hans-Joachim Watzke äußerte sich am Dienstag (13. August) in der Bilanzpressekonferenz über die Abgänge.

Gómez wartet noch auf den Durchbruch in Dortmund

Gómez wechselte im Winter 2018 von der U19 des FC Barcelona zum BVB, der Durchbruch in Dortmund blieb ihm aber noch verwehrt. In der Bundesliga kam er bisher zu zwei Kurzeinsätzen, meist war er für die U23 aktiv.

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Jetzt soll seiner Entwicklung mit der Leihe zu Huesca nachgeholfen werden. In der spanischen LaLiga 2 trifft Gómez auf Shinji Kagawa (30), der kürzlich einen Vertrag bei Real Saragossa unterschrieben hat.

Die Zukunft von Raphael Guerreiro und Mario Götze ist dagegen noch offen.