Schürrle-Abnehmer endlich gefunden? Berater bestätigt Kontakt mit russischen Vereinen

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André Schürrle. Foto: Adam Davy/PA Wire/dpa

BVB-Spieler André Schürrle sucht händeringend nach einem neuen Verein. Nun wird der Linksaußen mit einem Wechsel nach Russland in Verbindung gebracht.

André Schürrle (28) sucht derzeit händeringend nach einem neuen Verein. Beim BVB hat er keine Zukunft. Nun wird der Linksaußen mit einem Wechsel nach Russland in Verbindung gebracht.

  • André Schürrle hält sich derzeit in Berlin auf.
  • Laut seinem Berater ist er an einer Karriere in Russland interessiert.
  • Der BVB möchte noch einige Spieler loswerden.

Update, Mittwoch (31. Juli): Jetzt steht fest: André Schürrle wechselt vom BVB nach Russland. Er geht auf Leihbasis zu Spartak Moskau. Das bestätigte Borussia Dortmund heute.

Update, Dienstag (23. Juli): Der Stand der Dinge bei den BVB-Transfers. Was machen die Wechselkandidaten Philipp, Toprak, Schürrle, Kagawa, Rode und Co?

Erstmeldung, Freitag (19. Juli): Nach gerade einmal zwei Spielzeiten beim BVB wurde André Schürrle bei seinem Noch-Arbeitgeber aussortiert. Trainer Lucien Favre (61) machte im Sommer 2018 schnell deutlich, dass er den 28-Jährigen nicht im Stammkader der Schwarz-Gelben sieht.

Schürrle-Berater arbeitet intensiv an Verpflichtung

Der Spieler reagierte und floh damals auf Leihbasis zum FC Fulham. Die Leihe an die Engländer sollte eigentlich zwei Jahre dauern. Weil es für die Cottagers nach nur zwölf Monaten in der Premier League allerdings direkt wieder in die zweitklassige Championship ging, wurde die Leihe vorzeitig beendet und Schürrle kehrte nach Dortmund zurück.

Während sich der Großteil der BVB-Mannschaft derzeit zur Vorbereitung auf USA-Reise befindet, hat Borussia Dortmund Schürrle freigestellt. Er soll sich aktiv nach einem neuen Verein umsehen.

Der ehemalige Nationalspieler trainiert zurzeit individuell in Berlin, während sein Berater Ingo Haspel intensiv an einer neuen Verpflichtung für seinen Schützling arbeitet. Die könnte Schürrle laut verschiedener Medien demnächst nach Russland führen.

"Wir sind noch immer an der Möglichkeit der Fortsetzung seiner Karriere in Russland interessiert. Wir sprechen mit russischen Klubs, aber ich kann keine genauen Namen nennen", zitiert das Portal Sport24.ru Haspel.

Interesse aus Russland: Zwei Vereine sind im Gespräch

Die Namen, die er nicht nennen möchte, sind wohl Lokomotive Moskau und Spartak Moskau. Laut dem russischen Portal Championat sind die beiden Hauptstadtklubs an dem ehemaligen deutschen Nationalspieler interessiert. Sie sollen einen Kauf in Betracht ziehen, Lokomotive könne sich auch eine Leihe vorstellen, heißt es in dem Bericht.

Passen würde das Gerücht, Schürrle soll einem Wechsel nach Russland offen gegenüber stehen. Wohl auch, weil seine Ehefrau Anna Sharypova aus Kasachstan stammt und ihm bei der Eingewöhnung behilflich sein könnte. Außerdem soll der 28-Jährige seit einiger Zeit Russisch lernen.

Mit einem Wechsel nach Russland würden sich die Spekulationen der vergangenen Wochen in Luft auflösen. So wurde der Weltmeister von 2014 unter anderem mit zwei Vereinen aus der Türkei in Verbindung gebracht. Außerdem habe man Schürrle angeblich in Frankfurt gesichtet, das Gerücht entpuppte sich aber schnell als Ente.

Mit dem Abgang des Linksaußen hätte auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc (56) eine Sorge weniger. Trainer Favre möchte den Kader verkleinern, vier bis fünf Spieler müssen den Verein demnach noch verlassen.

Der 28-Jährige kam im Sommer 2016 auf ausdrücklichen Wunsch des damaligen Trainers Thomas Tuchel zum BVB.