Marcel Schmelzer auf dem Weg zur BVB-Legende - nur diese Spieler absolvierten mehr Partien für Borussia Dortmund

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Marcel Schmelzer vom BVB. Foto: Matthias Balk/dpa

Ist Marcel Schmelzer bald BVB-Legende? Nur diese Spieler haben für Borussia Dortmund mehr Einsätze absolviert als der 31-Jährige. Hier Infos.

Marcel Schmelzer (31) spielt seit der Saison 2005/2006 beim BVB. Im Sommer 2008 holte ihn Jürgen Klopp zu den Profis. Eine lange Zeit mit vielschichtigen Ereignissen. Es gibt nur sieben Spieler, die häufiger für Borussia Dortmund aufgelaufen sind.

  • Marcel Schmelzer hat insgesamt 359 Einsätze für den BVB.
  • Mit Sebastian Kehl, Roman Weidenfeller und Dedé, die allesamt häufiger aufgelaufen sind, spielte er noch zusammen
  • Spitzenreiter bei Borussia Dortmund ist BVB-Sportdirektor Michael Zorc mit 572 Einsätzen.

Schmelzer, dessen Abschied in diesem Jahr als höchst unwahrscheinlich galt , absolvierte im August 2008 sein erstes Bundesligaspiel für den BVB. In der 72. Minute verletzte sich BVB-Legende Leonardo Dedé. Der damals 20-Jährige wurde eingewechselt. Es sollte eine Wachablösung sein. Zwar spielte der Brasilianer noch drei Jahre für Borussia Dortmund - doch er konnte sich gegen das Talent nicht mehr durchsetzen.

Schmelzer verdrängt Dede bei Borussia Dortmund

Im ausführlichen Interview mit dem BVB-Fanzine schwatzgelb.de sprach der heute 31-Jährige über das Debüt. Dabei ging es aber auch noch um andere Themen, wie die Zeit nach seiner Karriere, den Umgang mit Kritik und die Beziehung zu den Fans.

Schmelzer hatte es in der Vergangenheit beim BVB nicht immer leicht. Nachdem er Déde verdrängte, bekam er aus seiner Sicht unberechtigte Kritik. Es sei nicht einfach für ihn gewesen, damit umzugehen.

Der 31-Jährige wurde zudem von Teilen der Fans für die Entlassung von Thomas Tuchel im Jahr 2017 verantwortlich gemacht. Das habe "absurde Züge" angenommen.

In der vergangenen Saison schien bei Borussia Dortmund Vieles vergessen

Schmelzer wurde, obwohl er nicht häufig spielte, in der vergangenen Saison nach den Partien gegen Düsseldorf und Gladbach von den Fans gefeiert. Das habe gut getan, so der linke Außenverteidiger. Denn immerhin ist er nicht nur BVB-Urgestein, sondern auch auf dem siebten Platz der Spieler mit den meisten Einsätzen.

Lediglich sechs Spieler liefen häufiger in den Farben Schwarz und Gelb auf. Mit drei Akteuren hat Schmelzer noch selbst zusammengespielt:

  • Michael Zorc (572 Einsätze)
  • Roman Weidenfeller (453 Einsätze)
  • Stefan Reuter (421 Einsätze)
  • Lars Ricken (407 Einsätze)
  • Dedé (398 Einsätze)
  • Lothar Huber (369 Einsätze)
  • Sebastian Kehl (362 Einsätze)

BVB-Sportdirektor Michael Zorc (56) hängt sie alle ab. Von der Saison 1981/1982 bis zur Saison 1998/1999 absolvierte er 572 Partien und erzielte 159 Tore. Ex-Keeper Roman Weidenfeller (39) wird ihn mit seinen 452 Einsätzen nicht mehr einholen. Er hat seine Karriere beendet.

Schmelzer kann Lothar Huber und Sebastian Kehl einholen

Schmelzer, der in 14 Jahrene beim BVB viel erlebt hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit Sebastian Kehl und Lothar Huber in dieser Saison einholen können. Zu Dedé und Lars Ricken ist es dann doch noch ein Stück.

Wie viele Einsatzzeiten Schmelzer , für dessen Verbleib beim BVB einiges spricht, in dieser Saison bekommt, ist ungewiss. Mit Nico Schulz (26) und Raphael Guerreiro (25) gibt es aktuell zwei Akteure, die einen gewissen Vorteil haben. Aber dennoch will niemand beim BVB auf die Erfahrungen des 31-Jährigen verzichten.