Rückkehr nach Dortmund: Götze-Transfer ist fast perfekt

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Mario Götze steht vor einer Rückkehr zu Borussia Dortmund. Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge deutet ein rasches Ende im Wechselpoker an.

Mario Götze steht vor einer Rückkehr zu Borussia Dortmund. Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge deutet ein rasches Ende im Wechselpoker an. Götze soll 26 Millionen Euro Ablöse einbringen.

München/Dortmund (dpa) - Im Wechselpoker um Mario Götze hat Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge für den 21. Juli 2016 einen möglichen Abschluss der Verhandlungen mit Borussia Dortmund angedeutet. "Es könnte sein, dass morgen der Gordische Knoten durchschlagen wird", sagte Rummenigge am 20. Juli 2016 vor dem Testspiel gegen Manchester City im ZDF zu der Personalie. Die Rückkehr des in München unglücklichen Fußball-Nationalspielers nach Westfalen gilt seit Tagen als sehr wahrscheinlich.

Als Ablöse ist Medienberichten zufolge eine Summe zwischen 23 und 27 Millionen Euro im Gespräch. Dem "Kicker" zufolge ist die Rückkehr Götzes an seine alte Wirkungsstätte perfekt. Aus Dortmunder Sicht stehe diesem Transfer nichts mehr im Wege. Von einem Basisbetrag von 26 Millionen Euro schreibt das Fachmagazin online.

Münchens neuer Trainer Carlo Ancelotti äußerte sich zurückhaltend zur bevorstehenden Rückkehr Götzes zum BVB. "Ich habe mit dem Club bis jetzt nicht gesprochen, ich war auf das Spiel konzentriert", sagte der Italiener nach dem 1:0 im Testspiel gegen Pep Guardiolas Manchester City. "Wenn Götze den Verein verlassen sollte, wünsche ich ihm alles Gute für die Saison."

Auch Ribéry wünscht Götze Glück

Offensivspieler Franck Ribéry sagte über Götze: "Das war nicht so eine gute Situation für ihn hier. Er hatte ein paar Verletzungen und nicht so das Selbstbewusstsein. Ich wünsche ihm viel Glück."

Rummenigge schloss indes aus, nach dem Abschied von Sportvorstand Matthias Sammer einem Klassenkonkurrenten den Sportchef wegzuschnappen. "Wir werden keinem Bundesligisten den Manager jetzt wegholen", sagte er. Ein Präsidenten-Comeback von Uli Hoeneß dagegen sei gut möglich. "Das würde niemanden überraschen bei Bayern München."

Eine Überraschung ist auch der Abschied Götzes nicht. In dem ihm bekannten Dortmunder Umfeld könnte er wieder aufblühen - auch wenn sein Abschied im Sommer 2013 vor allem von den BVB-Fans kritisch aufgenommen wurde. Nach dem Verlust von elementaren Säulen wie Mats Hummels, Ilkay Gündogan und Henrich Mchitarjan kann der BVB seinerseits einen topmotivierten Offensivmann mit besonderen Fähigkeiten gebrauchen.

Weltbekannt: Götzes Tor gegen Argentinien im WM-Finale 2014

Fähigkeiten, die Götze eigentlich zum Weltstar befähigen. Weltbekannt war er auch durch sein Tor gegen Argentinien im WM-Finale 2014 geworden. In München sammelte der 24-Jährige etliche Titel - von der Club-Weltmeisterschaft bis zu drei deutschen Meisterschaften. Aber in den großen Partien übernahm er auch wegen immer wiederkehrender Blessuren nie eine Hauptrolle.

Zwar verkündete Götze noch im vergangenen Herbst, "ein Gesicht des FC Bayern" werden zu wollen. Mehr als ein Lippenbekenntnis des 56-maligen Nationalspielers war dies mit Blick auf ein mögliches viertes Bayern-Jahr aber wohl nicht. Zumal ihm auch Guardiolas Nachfolger Ancelotti keine neuen Perspektiven aufzeigen konnte. Die bietet ihm stattdessen der BVB.