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Der BVB ging nach dem Heimspiel gegen Mainz 05 am Samstag (13. April) als Sieger vom Platz. Zu verdanken hatte die Mannschaft den knappen Sieg vor allem Roman Bürki. Und es war nicht der erste Sieg, den der Torwart in den vergangenen Wochen für sein Team festgehalten hat.

Borussia Dortmund ist weiterhin im Rennen um den deutschen Meisterschaftstitel. Dank BVB-Torwart Roman Bürki, könnte man sagen. Der Schweizer hielt am 29. Spieltag den Heimsieg gegen den 1. FSV Mainz 05 in den letzten Spielminuten fest. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn der BVB baute die Mainzer im Laufe der zweiten Hälfte geradezu auf. Die Dortmunder Abwehr begann sich, nicht zum ersten Mal in dieser Saison, langsam aber sicher aufzulösen. Da gelang Robin Quaison trotz starker Bürki-Parade der 2:1-Anschlusstreffer.

Bürki gegen Mainz nicht zu bezwingen

Spätestens jetzt zitterten sich die Schwarz-Gelben zu ihrem 13. Heimsieg der laufenden Bundesliga-Saison. In der 86. Minute brannte es im Dortmunder Strafraum lichterloh. Anthony Ujah köpfte nach einer Ecke ins Tor des BVB, doch Bürki war zur Stelle. Und auch ein doppeltes Nachsetzen konnte den Torwart nicht bezwingen. Bürki stoppte den Ball am Ende auf der Torlinie. Erleichtertes Aufatmen auf den Rängen.

Die Fans dankten es dem 28-Jährigen und bejubelten ihn mit minutenlangen Fan-Gesängen. Denn die BVB-Anhänger wissen, dass Bürki mit seinen Paraden schon mehrfach den Sieg geholt hat und Borussia Dortmund so weiter von der Meisterschaft träumen lässt. Der Torwart spielte in dieser Saison achtmal zu null, die 34 Gegentore gehen zum Großteil auf das Konto seiner Vordermänner.

Aber woher nimmt Roman Bürki in dieser Saison die Stärke? Nach dem Spiel gegen Mainz verrät der Borusse sein Erfolgsgeheimnis. „Ich habe die Fehler aus der Vergangenheit analysiert und meine Lehren daraus gezogen. In dieser Saison habe ich sozusagen wieder bei Null angefangen“, zitiert die Bild Bürki.

Bürki konzentriert sich auf eigene Leistung

Außerdem erklärt der Schweizer sein gesteigertes Leistungspotenzial damit, dass er in seinem Torhüter-Spiel zumindest ein Stück weit egoistischer geworden sei. Er konzentriere sich vorwiegend auf seine eigene Leistung, so der Torwart gegenüber der Bild weiter.

Roman Bürki konzentriert sich vor allem auf seine eigene Leistung. Foto: Jan Woitas/dpa
Roman Bürki konzentriert sich vor allem auf seine eigene Leistung. Foto: Jan Woitas/dpa

Auch Michael Zorc findet nur lobende Worte für Roman Bürki. „Roman ist extrem stabil geworden, spielt eine tolle Saison. Das zeigt sich auch darin, dass er nach der Niederlage in Augsburg und dem Unentschieden in Nürnberg das Wort ergriffen hat. Ich habe ihn darin bestärkt, dass er das machen soll, weil er mit Leistung vorangeht.“

Großes Vertrauen des BVB

Der Verein verlängerte den Vertrag des Schweizers im Oktober 2017 bis 2021. Genau in einer Zeit, in der Bürki es nicht leicht hatte. Dem Torwart unterliefen einige schwerwiegende Fehler, für die er in der vergangenen Saison immer wieder in Kritik geriet.

Aktuelle BVB-Themen

Kritik gab es auch nach dem Sieg gegen Mainz. Allerdings nicht an Roman Bürki. Der schimpfte nach der Partie: „Eigentlich müsste man mit einigen Spielern sprechen, was sie sich dabei gedacht haben. Wir sind in keinen Zweikampf mehr rein gekommen. Das kann nicht sein. Man hatte teilweise den Eindruck, dass Mainz zwei Mann mehr auf dem Platz hatte“.