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Borussia Dortmund hat drei Top-Neuzugänge präsentiert. Nico Schulz, Thorgan Hazard und Julian Brandt wechseln zur Saison 2019/20 zum BVB. Marco Reus und Axel Witsel haben dabei eine große Rolle gespielt. Doch es gab noch weitere Faktoren.

  • Axel Witsel und Marco Reus haben bei den Transfers eine Rolle gespielt.
  • Julian Brandt und Thorgan Hazard haben sich auch durch sie für den BVB entschieden.
  • Doch Borussia Dortmund hat noch weitere Wechsel-Faktoren parat.

Julian Brandt (23) hat gegenüber der WAZ zugegeben, dass es ihm nicht leicht fiel Bayer Leverkusen zu verlassen und sich dem BVB anzuschließen. Doch für einen Wechsel gab es einen Grund.

Reus und Witsel haben mit Brandt und Hazard über einen Wechsel zum BVB geredet

Marco Reus, der sich gegenüber dem kicker über die Neuzugänge geäußert hat, ist mittlerweile ein Faktor bei Borussia Dortmund, der bei möglichen Transfers entscheidend sein kann. „Ich habe vor meinem Wechsel viel mit ihm gesprochen. Er hat mir erzählt, dass er sich freuen würde, wenn ich kommen würde. Er ist ein fantastischer Spieler. Marco ist ein Grund, warum ich mich für Dortmund entschieden habe“, so Brandt gegenüber der WAZ.

Marco Reus. Foto: dpa
Marco Reus. Foto: dpa

Thorgan Hazard hat zugegeben, mit seinem Nationalmannschaftskollegen Axel Witsel geredet zu haben. „Wir haben darüber gesprochen. Axel musste mich nicht wirklich überzeugen. Wenn ein solcher Klub, wie der BVB anfragt, will man wechseln“, so Hazard.

Hazard meint, dass Borussia Dortmund nicht überzeugen muss

Witsel, der auch Vorbild für Talent Tobias Raschl ist, hebt seinen Anteil am Wechsel von Hazard zum BVB mit einem Augenzwinkern bei Twitter hervor. Er nennt sich selbst „Agent Axel“ und hatte immer wieder Tweets veröffentlicht, in denen er andeutete, mit Hazard geredet zu haben.

„Willkommen beim BVB, mein Bruder Thorgan Hazard. Ich freue mich, mit dir in der kommenden Saison für Verein und Land zusammen zu spielen. #AgentAxel“, twitterte der 30-Jährige, der in der Rückrunde etwas an Marktwert verloren hat, am 22. Mai.

Axel Witse vom BVB. Foto: Hendrik Schmidt/ZB/dpa
Axel Witsel vom BVB. Foto: Hendrik Schmidt/ZB/dpa

Brandt und Hazard haben neben ihren Bezugspersonen Reus, der zum besten Fußballer in Deutschland gewählt wurde, und Witsel auch noch weitere Gründe für einen Wechsel zum BVB angegeben.

BVB-Fans und Westfalenstadion als Wechselfaktoren

Brandt äußerte sich über die Qualität, die beim Borussia Dortmund herrsche. Die sei höher. „Die Größenordnung ist noch mal eine andere. Das erkennt man an der Fanszene, aber auch an der internationalen Reichweite. Und der Druck ist beim BVB größer – auch medial“, so der Ex-Leverkusener gegenüber der WAZ.

Hazard sagte, dass der BVB ein großartiger Verein sei. „Ich habe schon vor der Gelben Wand gespielt, aber noch nicht mit diesen Fans im Rücken.“ Ein anderer potentieller Neuzugang kennt das Westfalenstadion wie seine Westentasche: Mats Hummels könnte vor einer Rückkher nach Dortmund stehen.

Favre hat vor der BVB-Zeit mit Hazard und Schulz zusammengearbeitet

Die Fans und das Westfalenstadion wirken, trotz diverser Probleme mit der Stimmung in dieser Saison, für einige noch immer wie ein Magnet. Vielleicht auch für den neuen Innenverteidiger, der vom BVB noch gesucht wird.

Reus, Witsel und das Stadion sind die einen Faktoren. Für Hazard könnte aber auch der französischsprachige Trainer Lucien Favre eine Rolle gespielt haben. Der Schweizer verhalf dem Belgier bei Borussia Mönchengladbach zu seinem Debüt.