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In einem temporeichen Topspiel trennen sich Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund mit einem gerechten 1:1-Unentschieden. Einzig Marco Reus hätte in der ersten Hälfte binnen vier Minuten den Unterschied ausmachen können.

Wir schrieben die 22. Minute, als Marco Reus den BVB nach toller Vorleistung von Raphael Guerreiro in Führung brachte. Was danach kam, waren vier Minuten Scheibenschießen des BVB-Kapitäns gegen die Eintracht-Defensive.

Reus hat früh die Vorentscheidung auf dem Fuß

In der 24. Minute tauchte er etwas glücklich frei vor SGE-Keeper Trapp auf und schob den Ball knapp am Tor vorbei.

Nur zwei Minuten später war es wieder der BVB-Kapitän, der die Kugel mit viel Gefühl an die Latte schlenzte. Mit etwas mehr Glück hätte Reus Dortmund binnen vier Minuten mit 3:0 in Führung schießen können, was einer Vorentscheidung gleich gekommen wäre.

Stattdessen riss Eintracht Frankfurt sich wieder zusammen. Zunächst konnte Roman Bürki noch glänzend per Fußabwehr gegen Ante Rebic parieren (34.), gegen Luka Jovics artistischen Ausgleichstreffer aus kurzer Distanz war er aber machtlos (36.).

BVB und Frankfurt können mit dem Punkt leben

Eine temporeiche erste Halbzeit wich einer eher kampfbetonten zweiten. Beiden Teams war zum Ende hin anzumerken, dass sie das Spiel vor allem nicht verlieren wollten.

Letztendlich wird der BVB mit dem Punktgewinn gut leben können, denn damit haben sie einen mehr geholt als die Meisterschaftskonkurrenten aus München. Diese unterlagen in Leverkusen mit 1:3. Borussia Dortmund geht mit sieben Punkten Vorsprung in die kommenden Wochen.