Vertrag endet im Juni 2023

BVB-Verteidiger Manuel Akanji zu Real Madrid? Königliche Ablöse gehandelt

Für 21,5 Millionen Euro wechselte Manuel Akanji im Januar 2018 zum BVB. Jetzt winkt Borussia Dortmund offenbar eine noch höhere Ablöse bei einem Verkauf.

Dortmund – Seit Januar 2018 spielt Manuel Akanji für Borussia Dortmund. Aus der Innenverteidigung ist er im Duo mit Mats Hummels kaum noch wegzudenken. Doch um den Schweizer Nationalspieler ranken sich immer wieder Transfer-Gerüchte. Selbst lässt er seine Zukunft offen.

NameManuel Obafemi Akanji
Geboren19. Juli 1995 (Alter 26 Jahre), Wiesendangen, Schweiz
Größe1,87 Meter
Aktuelle TeamsBorussia Dortmund (#16/Abwehrspieler), Schweizer Fußballnationalmannschaft

BVB: Manuel Akanji im Transfer-Visier – Topklub will hohe Ablöse bezahlen

Im September reagierte BVB-Verteidiger Manuel Akanji eindeutig auf die Juventus-Schmeichelei von Giorgio Chiellini. Der Italiener sagte: „Ich war schon immer von Akanji fasziniert, da er immer noch mehr geben kann und meiner Meinung nach nähert er sich dem richtigen Alter, um wirklich seinen Höhepunkt zu erreichen.“ Der Dortmunder Abwehrmann antwortete: „Das schätzt man natürlich sehr von einem Mann, der so unglaubliche Leistungen gezeigt hat.“

Die Qualitäten des Schweizers haben sich aber offenbar nicht nur nach Italien herumgesprochen. Ein Topklub will eine hohe Ablöse für den Defensivspieler bezahlen.

Manuel Akanji (BVB): Real Madrid bietet wohl 30 Millionen Euro für den Verteidiger

So soll Real Madrid an Manuel Akanji interessiert sein, wie Diariogol berichtet. Laut dem spanischen Sportportal wollen die Königlichen rund 30 Millionen Euro für den BVB-Verteidiger bezahlen, um eine Lücke zu stopfen.

Nach den Abgängen von Sergio Ramos (zu PSG) und Raphael Varane (zu Manchester United) im Sommer 2021 standen die Madrilenen plötzlich ohne ihre beiden Stamm-Innenverteidiger da.

BVB-Verteidiger Manuel Akanji steht im Transfer-Visier eines Topklubs.

BVB: Manuel Akanji droht bei Real Madrid lediglich ein Bankplatz

Real Madrid verpflichtete daraufhin David Alaba vom FC Bayern, zudem rückte Eder Militao im Klub-internen Ranking zum Stamm-Innenverteidiger auf. Der 31-jährige Nacho Fernandez bekommt aktuell ebenfalls viele Spielminuten. Manuel Akanji würde somit bei Real Madrid die Bank drohen. In Dortmund, wo sein Vertrag noch bis Ende Juni 2023 läuft, hat der Schweizer jedoch einen Stammplatz inne.

Eine Entscheidung muss aber in den kommenden Monaten her: Borussia Dortmund könnte im Sommer 2022 eine hohe Ablöse für den Verteidiger erzielen, ehe der Kontrakt ein Jahr später endet und Manuel Akanji die Schwarz-Gelben ablösefrei verlassen könnte. Der Schweizer sagte gegenüber dem kicker: „Wir werden sehen, was die Zukunft mit sich bringt.“

Manuel Akanji (BVB): Real Madrid hat wichtigere Transfer-Ziele als den Verteidiger

Ob jedoch Real Madrid tatsächlich bereit ist, 30 Millionen Euro für den Innenverteidiger auszugeben, darf zumindest angezweifelt werden. Schließlich sollen laut übereinstimmenden Medienberichten zwei Spieler deutlich höher im Fokus der Königlichen stehen: Kylian Mbappe und BVB-Star Erling Haaland.

Dass darüber hinaus noch viel Geld für eine weitere kostspielige Verpflichtung zur Verfügung stehen könnte, muss angesichts der finanziellen Probleme des Klubs mit Schulden von wohl über 600 Millionen Euro ebenfalls bezweifelt werden. Womöglich lockt eher Giorgio Chiellini Manuel Akanji zu Juventus – oder der Verteidiger verlängert seinen Vertrag beim BVB.

Rubriklistenbild: © Dennis Ewert/RHR-FOTO

Mehr zum Thema