Bild: Bernd Thissen/dpa

Der BVB trifft am Samstag (16. März) um 18.30 Uhr im Olympiastadion in Berlin auf Hertha BSC. Vor dem Spiel stellten sich Dortmunds Trainer Lucien Favre und Sportdirektor Michael Zorc den Fragen der Journalisten.

Dortmund-Trainer Lucien Favre über …

… die Personalsituation: „Es fehlen Lukasz Piszczek, Maximilian Philipp und Axel Witsel. Axel Witsel hat einen Fasserriss im Adduktorenbereich. Wir hoffen, dass er nach der Länderspielpause beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg wieder dabei ist.“

… Hertha BSC: „Sie sind eine gefährliche Mannschaft. Wir brauchen eine große Leistung. Wir müssen uns auf alle Fälle vorbereiten, weil sie mehrere Systeme spielen. Wir müssen clever sein.“

… seine Verbindung zu Berlin: „Ich habe sehr, sehr gute Erinnerungen an Hertha BSC. Sie waren der erste Verein, den ich in Deutschland trainiert habe. Ich habe noch Kontakt mit vielen Spielern.“

… die neue Tabellensituation: „Es ändert absolut nichts für uns. Wir müssen uns sehr gut vorbereiten. Wir wollen das Spiel gewinnen.“

… Marius Wolf: „Er hat die Rechtsverteidiger-Position sehr oft in Frankfurt gespielt. Es braucht Zeit. Er war damals mehr offensiv, als richtiger Verteidiger. Er hat das in den letzten Spielen sehr gut gemacht, er ist viel gelaufen und hat viel investiert.“

Dortmund-Sportdirektor Michael Zorc über …

… das CL-Aus der Bundesligisten: „Es hat damit zu tun gegen wen du gespielt hast. Ich glaube, dass die drei deutschen Teams gegen die drei besten Mannschaften Englands gespielt haben. Es ist keine ganz neue Situation. Ich habe vor einiger Zeit meine Meinung zu unserer Nachwuchsförderung etc. gesagt. Nationen wie England und Frankreich haben uns überholt. Die Premier League ist die Liga, in der mit Abstand das größte Kapital vorhanden ist. Es ist für mich keine Überraschung, dass sich das in der Qualität wiederspiegelt.“

… den DFB-Kader: „Du bist als Verein immer in einem Zwiespalt. Natürlich hoffen wir, dass unsere Spieler nominiert werden, aber gleichzeitig willst du die Belastung so gering wie möglich halten.“

… die Auswärtsschwäche in den letzten Spielen: „Wir hatten insgesamt eine Phase mit nicht so optimalen Ergebnissen im Februar und Anfang März. Wir brauchen eine Top-Leistung um bei Hertha zu bestehen und dort zu gewinnen. Wir wollen alles versuchen, um Deutscher Meister zu werden. Wir sind nur noch in diesem Wettbewerb aktiv und werden alles dafür tun. Dafür brauchen wir eine Top-Leistung. Wir haben in den letzten Jahren bei Hertha meistens nicht sehr gut ausgesehen. Es wird eine schwierige Aufgabe.“

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