Sorgt der Stürmer erneut für Ärger?

Pierre-Emerick Aubameyang: Ex-BVB-Profi hat kein Bock mehr auf Arsenal 

Pierre-Emerick Aubameyang (30) sorgte bei seinem Abschied vom BVB für viel Ärger. Droht dem FC Arsenal ein ähnliches Theater?

  • Im Januar 2018 erzwang Pierre-Emerick Aubameyang seinen Wechsel vom BVB zum FC Arsenal. 
  • Mittlerweile weigert sich der Gabuner offenbar, seinen Vertrag bei den „Gunners“ zu verlängern. 
  • Einen neuen Verein hat der ehemalige Stürmer von Borussia Dortmund offenbar auch schon auserkoren. 

Pierre-Emerick Aubameyang sorgte mit seinem Wechsel vom BVB zum FC Arsenal für viel Ärger

Im Januar 2018 wechselte Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund für schätzungsweise 63,75 Millionen Euro zum FC Arsenal. Der Gabuner verlieh seinen Wechselabsichten in der damaligen Winterpause mit viel Ärger Nachdruck.

So kam der 30-Jährige beispielsweise in schöner Regelmäßigkeit zu spät oder erschien erst gar nicht zu wichtigen Terminen. „Ich weiß nicht, was in seinem Kopf vorgeht“, musste BVB-Sportdirektor Michael Zorc (57) damals deprimiert feststellen. Mittlerweile geht der Stürmer also in der englischen Premier League auf Torejagd. Die Frage ist jedoch, wie lange noch? 

Pierre-Emerick Aubameyang: Will er Arsenal verlassen?

Denn laut Informationen von Le10sport.com soll sich Pierre-Emerick Aubameyang derzeit weigern, seinen bis 2021 datierten Vertrag zu verlängern. Demzufolge wolle der ehemalige Stürmer des BVB zuerst abwarten, ob sich der FC Arsenal für die Champions League qualifiziert.

Von einer Qualifikation für die Königsklasse sind die „Gunners“ jedoch zur Zeit mindestens genauso weit entfernt, wie Borussia Dortmund vom Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Acht Punkte beträgt der Rückstand des Klubs aus der englischen Hauptstadt auf den benötigten vierten Tabellenplatz. Ergreift Pierre-Emerick Aubameyang daher die Flucht? 

Ex-BVB-Profi hat offenbar keine Lust mehr auf Europa League mit dem FC Arsenal

Passend dazu soll der FC Barcelona Interesse an der einstigen „Skandalnudel“ von Borussia Dortmund haben. Wie die spanische Sportzeitung Marca berichtet, habe der Gabuner das Gefühl, dass der FC Arsenal derzeit nicht seinen hohen Ansprüchen genügt. In 79 Spielen erzielte Pierre-Emerick Aubameyang bislang 50 Treffer für die „Gunners“. 12 weitere Tore bereitete der 30-Jährige vor. Die Qualitäten des Stürmers sind also nach wie vor unbestritten. 

Dass Pierre-Emerick Aubameyang mit seinem Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Arsenal möglicherweise nicht die beste Wahl getroffen hat, findet auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (60). „Pierre-Emerick Aubameyang, der beim FC Arsenal großartig spielt, wird wahrscheinlich warm ums Herz, wenn er auf sein Konto schaut, aber mittwochs guckt er bei der Champions League regelmäßig nur im Fernsehen zu und ist traurig“ stichelte der 60-Jährige in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung und fügte damit den Scharmützeln mit dem Gabuner ein weiteres Kapitel hinzu.

Die Reaktion des ehemaligen BVB-Stürmers ließ natürlich nicht lange auf sich warten: „Es ist besser für Sie, wenn ich nie darüber rede, warum ich den BVB wirklich verlassen habe, Herr Watzke. Ich kann mich daran erinnern, als Sie sagten, dass Sie Ousmane Dembélé nie verkaufen würden. Dann bekamen Sie mehr als 100 Millionen Euro und waren der erste, der das Geld genommen hat. Also reden Sie nicht über Geld und lassen Sie mich in Ruhe", lautete die Ansage des Gabuners an Hans-Joachim Watzke, der bei einigen Fans des BVB in der Kritik steht. Einen ähnlichen „Rosenkrieg“ möchte der FC Arsenal sicherlich unter allen Umständen vermeiden.

Maximilian Philipp, ein anderer ehemaliger BVB-Stürmer, erlebt aktuell ein Hoch in Russland. Bei Dynamo Moskau gibt es Tore am Fließband. Die Frage kommt aktuell auf, ob Borussia Dortmund ihn hätte behalten sollen. 

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