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Der BVB hat offenbar Interesse an einem Offensivspieler des FC Basel bekundet. Doch den 18-jährigen Noah Okafor haben wohl auch andere Topklubs ins Visier genommen.

Update, 21. März (Donnerstag), 16.33 Uhr: Nach den jüngsten Gerüchten um Noah Okafor hat sich nun auch Basels Sportdirektor Marco Streller zu Wort gemeldet und einen baldigen Wechsel seines Schützlings für unrealistisch erklärt:

„Wir sind glücklich, dass wir ihn langfristig an uns binden konnten. Noah ist ein sehr talentierter Spieler aus den eigenen Reihen und wird mit seinen Fähigkeiten noch viel zum Erfolg der Mannschaft beitragen können“, sagte Streller.

Okafors Pläne sehen langfristig jedoch anders aus: „Mein Traum ist es, irgendwann die Champions League zu gewinnen“.

Erstmeldung, 13. März (Mittwoch):Borussia Dortmund möchte seinen Kader kontinuierlich um junge, vielversprechende Talente erweitern. Das ist die Philosophie des Vereins. Auch im Angriff ruht man sich nicht auf Spieler wie Paco Alcácer, Marco Reus oder Jadon Sancho aus. Laut des nigerianischen Ablegers des Portals goal.com soll der BVB jetzt ein Auge auf Noah Okafor vom FC Basel geworfen haben.

Okafor mit zwei Toren und einem Assist

Okafor stammt aus der Jugend der Baseler und hatte in der laufenden Super-League-Saison bereits 15 Einsätze in der A-Mannschaft. Auf sein Konto gehen zwei Tore sowie ein Assist. Damit ist der 18-Jährige ein Lichtblick bei dem etwas schwächelnden Traditionsverein.

Zwölf Siege aus 24 Spielen in der Schweizer Super League. So lautet die Bilanz des FC Basel in der aktuellen Saison. Es könnte besser laufen für den Verein. Zwar steht die Mannschaft von Trainer Marcel Koller auf dem zweiten Tabellenplatz. Damit trennen sie aber immer noch satte 21 Punkte vom Vorjahresmeister und dem Tabellenführer BSC Young Boys. Der FC Basel könnte also auch in diesem Jahr leer ausgehen.

Das tut der positiven Entwicklung von Noah Okafor jedoch keinen Abbruch. Darauf ist wohl auch der BVB aufmerksam geworden. Doch die Dortmunder sind nicht die Einzigen, die an dem gebürtigen Schweizer interessiert sein sollen. Eintracht Frankfurt, Manchester City und Inter Mailand sollen ebenfalls an dem Angreifer dran sein.

Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
Noah Okafor soll das Interesse des BVB geweckt haben. Foto: Jean-Christophe Bott/dpa

Vertrag beim FC Basel bis 2023

Der Haken an der Sache: Okafor hat erst Anfang Februar seinen Vertrag beim FC Basel bis 2023 verlängert. Das spricht zum einen dafür, dass der Spieler sich bei den Baselern wohlfühlt. Im Falle eines Wechsels dürfte demnach eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich fällig werden.

Mit Paco Alcácer hat der BVB nur einen echten Mittelstürmer. Noah Okafor könnte neben seiner gewohnten Linksaußen-Position auch ergänzend als Mittelstürmer und hängende Spitze eingesetzt werden. Dort zeigte Maximilian Philipp zuletzt keine überzeugenden Leistungen, zog sich im Spiel gegen Stuttgart zusätzlich einen Außenbandriss zu.

Wechsel zum BVB Zukunftsmusik

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Angesichts des erst kürzlich verlängerten Arbeitspapiers beim FC Basel dürfte ein Wechsel zum BVB derzeit jedoch noch Zukunftsmusik sein. Sollte Okafor sich ähnlich rapide weiterentwickeln, wie zuletzt, könnte aber schon bald der Sprung ins Ausland folgen.