Nach Aus bei Bayern: Eintracht Frankfurt stärkt Niko Kovac den Rücken

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Niko Kovac, Bayern München. Foto: dpa

Der FC Bayern München steckt in einer Krise. Nach Meldungen vom Sonntagabend wurde Niko Kovac als Trainer entassen. Hier mehr lesen.

Der BVB konnte gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (2. November) einen Sieg feiern. Der FC Bayern München musste sich jedoch mit 1:5 der Eintracht Frankfurt geschlagen geben - und hat Trainer Niko Kovac (48) entlassen.

  • Beim FC Bayern München kriselt es zurzeit.
  • Die 1:5-Niederlage gegen Frankfurt befeuerte die Trainerdiskussion um Niko Kovac erneut.
  • Am Sonntag nach dem Spiel bestätigte der Verein, dass Niko Kovac nicht länger Trainer ist.

Update, Montag (4. November), 14.55 Uhr: Auch Lucien Favre hat sich bei der BVB-Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand zu Niko Kovac geäußert.

Eintracht Frankfurt stärkt Niko Kovac den Rücken:

Update, Montag (4. November), 13.58 Uhr:

"Hier in Frankfurt leuchtet dein Stern heller als im Süden, Niko. Du wirst deinen Weg gehen, Pokalsiegercoach!"

Mit diesen Worten meldete sich Eintracht Frankfurt nach der Entlassung ihres ehemaligen Trainers bei Bayern München via Twitter zu Wort. Die Eintracht steht damit also auch in schwierigen Tagen zu ihrem Pokalsiegertrainer und beweist Haltung.

Entscheidung gefallen: Kovac nicht mehr Bayern-Trainer

Update, Montag (4. November), 10.14 Uhr:

In der nächsten Woche wird Hansi Flick die Mannschaft betreuen und auf das Spiel gegen Borussia Dortmund vorbereiten. Roman Bürki schickte derweil eine Kampfansage in Richtung München.

Update, Sonntag (3. November), 21.00 Uhr: Der FC Bayern bestätigte inzwischen die Trennung. Laut Vereinsangaben hätten sich Trainer und Verein darauf "an diesem Sonntag im gegenseitigen Einvernehmen verständigt."

Update, Sonntag (3. November), 20.45 Uhr: Laut Bild-Informationen haben sich die Bayern nun doch von Niko Kovac getrennt. Bereits im Champions League-Heimspiel gegen Olympiakos Piräus soll der Trainer nicht mehr auf der Bank sitzen.

Update, Sonntag (3. November), 12:20 Uhr: Nun soll es eine Entscheidung gegeben haben. Wie der tz-Redakteur Manuel Bonke auf Twitter berichtet, soll Niko Kovac zunächst weiter im Amt bleiben.

Damit wird der Bayern-Trainer in der Champions League und am Wochenende gegen den BVB auf der Trainerbank sitzen.

Niko Kovac ist bei Experten umstritten

Update, Sonntag (3. November), 11.44 Uhr: Auch beim Sport1-Doppelpass ist die Situation um Niko Kovac beim FC Bayern München ein Thema. Es wird heiß diskutiert, doch die Kritik am Trainer bleibt konstant. TV-Experte Marcel Reif (69) sagte: "Man hat Kovac mit Arjen Robben, Mats Hummels und Franck Ribéry aus dem Weg geschafft und es läuft immer noch nicht."

Ex-BVB-Spieler Steffen Freund (49) legte nach und erklärte: "Wenn du beim FC Bayern solche Spiele ablieferst, da hat der Trainer immer seinen Teil dazu beigetragen."

Keine guten Voraussetzungen für Niko Kovac nach Bayern-Niederlage

Erstmeldung, Sonntag (3. November), 11.14 Uhr: Die 1:5-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt ist der neue Tiefpunkt in der aktuellen Bayern-Misere. Nachdem Jerôme Boateng früh die rote Karte sah, schien beim deutschen Rekordmeister nichts mehr zu funktionieren. Trainer Niko Kovac muss sich gerade vor dem Bundesliga-Topspiel gegen den BVB große Sorgen machen.

Denn nicht nur werden dem FC Bayern München gegen den BVB drei Verteidiger fehlen. Der Trainer könnte das Spiel bereits gar nicht mehr von der Bank aus bestreiten. Vieles spricht aktuell für eine Entlassung des 48-Jährigen.

Kein öffentliches Training für Niko Kovac

Niko Kovac ist nicht erst seit der gestrigen Niederlage angezählt. Der Saisonstart verlief holprig, zudem stehen bereits seit längerem nicht alle Bayern-Fans hinter ihrem Trainer. Doch die 1:5-Niederlage setzt neue Maßstäbe.

Der Verein reagierte noch nach dem Spiel und erklärte die öffentliche Trainingseinheit am Sonntagmorgen nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. So möchte man Mannschaft und Trainer nach dem mehr als schlechten Ergebnis schützen.

Niko Kovac schon früh an der Säbener Straße

Sport1-Redakteur Stefan Kumberger berichtete zudem auf Twitter, dass Niko Kovac bereits um 7.56 Uhr am Bayern-Gelände angekommen sei - das Training begann dann jedoch erst um 10.14 Uhr. Wurden hinter verschlossenen Türen also Gespräche geführt?

Die Zukunft des Bayern-Trainers ist weiterhin offen und die Zeichen sprechen jedoch nicht unbedingt für ihn. Nach der hohen Niederlage wartet mit dem BVB nicht gerade ein Aufbaugegner. Denkbar also, dass die Bayern-Bosse auf frischen Wind auf der Trainerbank setzen.

Bei Borussia Dortmund kommen aktuell erneut Gerüchte um einen neuen Trainer auf. Eine französische Zeitung befeuert Gerüchte rund um José Mourinho und den BVB. Wird der Portugiese Nachfolger von Lucien Favre?