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Im März 2014 sorgte Marco Reus für viel Aufsehen, weil er in Dortmund ohne Führerschein in seinem Aston Martin unterwegs war. Sein BVB-Teamkollege Marius Wolf scheint nichts aus Reus Fehlern gelernt zu haben: In Bayern wurde er laut Main-Post bereits im März 2018 auf der A 3 in der Nähe von Würzburg von der Polizei erwischt. Ohne Führerschein.

Dabei hat der gebürtige Coburger eigentlich eine Fahrerlaubnis. Die musste er wegen diverse Verstöße – meist war Wolf zu schnell unterwegs – aber immer wieder abgeben. Auch ein Aufbauseminar hat der Borusse laut Main-Post schon absolviert. Und auch als er 2018 auf der A 3 unterwegs war, hatte er seinen „Lappen“ wohl gerade abgegeben.

200 000 Euro Strafe für Fahrt ohne Führerschein

Das kommt ihn nun teuer zu stehen: 200 000 Euro Strafe verhängte nun ein Gericht, zudem muss der 23-Jährige seinen Führerschein erneut für drei Monate abgeben. Bei der Verhandlung war Wolf selbst nicht vor Ort und ließ sich durch seinen Anwalt vertreten.

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Und dem Kicker droht noch mehr: Ein voller Entzug des Führerscheins ist nicht ausgeschlossen. Er bräuchte nicht nur einen Chauffeur, sondern auch ein Kindermädchen, soll die vorsitzende Richterin Wolf laut Main-Post gescholten haben.