Zukunft von WM-Held unklar

Mario Götze muss BVB verlassen: Eine europäische Top-Liga als Ziel ist ausgeschlossen

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Mario Götze muss den BVB diesen Sommer verlassen.

Mario Götze muss den BVB im Sommer verlassen. Innerhalb der Bundesliga wird der WM-Held von 2014 nicht wechseln. Seine Zukunft bleibt unklar.

  • Dass Borussia Dortmund und Mario Götze keine gemeinsame Zukunft haben, war vielen klar.
  • Nun bestätigte auch Michael Zorc das, was viele bereits vermuteten.
  • Es soll bereits eine Tendenz geben.

Name

Mario Götze

Geboren

3. Juni 1992 (Alter 27 Jahre), Memmingen

Größe

1,76 Meter

Ehepartnerin

Ann-Kathrin Brömmel (verh. 2018)

Gehalt 

7 Millionen EUR (2016)

Aktuelles Team

Borussia Dortmund (#10 / Mittelfeld)

Geschwister

Felix Götze, Fabian Götze

Update, Sonntag (24. Mai), 17.20 Uhr: Dortmund - Wird die Zukunft von Mario Götze nach seiner Zeit beim BVB immer klarer? Eine Tendenz soll bereits bestehen.

Mario Götze nach BVB: Profi soll sich gegen Bundesliga entschieden haben

Wie die Bild berichtet, soll es für den WM-Held von 2014 nicht eine weitere Station im deutschen Oberhaus werden. Laut der Zeitung reizt den 27-Jährigen ein Wechsel ins Ausland.

Mario Götze wurde immer wieder mit einem Wechsel nach Italien in Verbindung gebracht. Vor allem die beiden Mailänder Klubs AC und Inter werden immer wieder genannt. Doch den Profi selbst könnte es ebenso nach Frankreich, England oder Spanien ziehen.

Erstmeldung, Samstag (23. Mai), 14.42 Uhr:  Für Mario Götze sei das 3-4-3 "nicht das ideale System" attestierte BVB-Trainer Lucien Favre zuletzt. Dass der WM-Held von 2014 keine Zukunft in Dortmund hat, bestätigte nun auch Sportdirektor Michael Zorc.

BVB und Mario Götze: Schon lange kein Platz mehr unter Lucien Favre

Mit diesen klaren Worten ließ Lucien Favre (62) keinen Zweifeln an dem, was bereits alle vermutet hatten: Mario Götze wird beim BVB keine Rolle mehr spielen. Das hatte er in dieser Saison unter dem Trainer von Borussia Dortmund (alle Artikel unter RUHR24.de) nie.

Auf gerade mal 504 Bundesliga-Minuten kommt der Profi in der laufenden Saison. Das kann dem 27-Jährigen sicherlich nicht genügen und deswegen wird bereits seit Wochen über ein mögliches Wechselziel spekuliert.

BVB: Michael Zorc bestätigt Abgang von Mario Götze im Sommer

Und auch wenn es nach diesem Vorspiel sicher keine Überraschung ist, bestätigte nun Sportdirektor Michael Zorc (57) vor der Partie des BVB beim VfL Wolfsburg (zum Live-Ticker) gegenüber Sky, dass man getrennte Wege gehen wird.

"Ich hab mit Mario in den letzten Tagen ein ganz sauberes Gespräch geführt. Wir sind überein gekommen, dass wir die Zusammenarbeit nach der Saison nicht fortsetzen werden", macht der Dortmunder Sportdirektor unmissverständlich klar.

Situation von Mario Götze beim BVB "nicht zufriedenstellend"

Denn für beide Seiten ist die aktuelle Lage nicht gerade vielversprechend. Mario Götze möchte spielen und hat noch einige Jahre auf Topniveau vor sich. Und der BVB (die Einzelkritik und Noten zum 2:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg) möchte sicherlich beim Gehalt einsparen.

Mario Götze wird beim BVB nicht mehr glücklich.

Der Rückkehrer aus dem Jahr 2016 ist einer der Topverdiener - zu viel für einen, der nicht mehr spielt. Deshalb sagt auch Michael Zorc gegenüber Sky: "Es macht keinen Sinn für beide Seiten. Wir sind in einer Situation, die nicht zufriedenstellend ist."

Mario Götze beim BVB laut Michael Zorc dennoch anerkannt und respektiert 

Dem Spieler selbst möchte man sicherlich einen Abgang ohne Steine auf dem Weg bereiten. Michael Zorc stellt klar: "Er ist ein sehr verdienter Spieler bei uns." Daher sei es "normal, dass er sich eine neue Herausforderung sucht. Vielleicht auch im Ausland, das weiß ich nicht."

Wo es Mario Götze hinzieht, ist bisweilen noch unklar. Nachdem Hertha BSC durch den neuen Investor finanzstärker aufgetreten war, galten die Hauptstädter zunächst als Kandidat. Doch dies scheint eher unwahrscheinlich.

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Ein Beitrag geteilt von MARIO GÖTZE (@mariogotze) am

Hartnäckig halten sich Gerüchte um einen Wechsel in die italienische Serie A. Aber auch Kontakte nach Frankreich oder in die englische Premier League werden dem Lager des Mittelfeldspielers nachgesagt.