Trainer-Beben in Dortmund

BVB trennt sich von Marco Rose: Ein Dortmund-Profi reagiert traurig

Die Trennung des BVB von Marco Rose kam für viele plötzlich. Jetzt melden sich einige Spieler zu Wort.

Dortmund – Über Dortmund rollte am Freitag (20. Mai) ein Gewitter – und damit ist nicht nur die Sturmwarnung gemeint. Der BVB gab die Trennung von Trainer Marco Rose bekannt.

VereinBorussia Dortmund
Gründung19. Dezember 1909
VereinsfarbenSchwarz-Gelb

BVB-Stars reagieren emotional auf Trennung von Trainer Marco Rose

Für viele eine Überraschung. Obwohl sich bereits andeutete, dass das Vertrauen in den Übungsleiter nicht mehr bedingungslos ist. Befeuert hatte das der jetzige BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl mit einer dubiosen Aussage nach dem Spiel gegen Greuther Fürth, dass er davon ausgehe, mit Marco Rose auch in die kommende Saison zu starten.

Das Ergebnis „einer intensiven Saisonanalyse“ ist jedoch ein anderes. Stattdessen steht ein Nachfolger bereits in den Startlöchern: Edin Terzic. Der Rose-Vorgänger soll auch der Rose-Nachfolger werden.

BVB: Auf Marco Rose folgt wohl Edin Terzic – Dortmund-Profis reagieren auf Instagram und Twitter

Er hat den BVB nicht nur zum DFB-Pokal-Titel geführt. Er ist auch einer, der das Potenzial hat, Mannschaft und Fans wieder zusammenzubringen und für einen Schulterschluss zu sorgen. Kaum einer steht mehr für Identifikation mit Borussia Dortmund als der junge Coach.

Dennoch wird der Abgang von Marco Rose mit gespaltenen Emotionen hingenommen. Immerhin stellte sich der Trainer oft schützend vor seine Mannschaft. Nicht verwunderlich, dass Kapitän Marco Reus sich dazu äußert.

Die BVB-Stars reagieren auf die Trennung von Trainer Marco Rose mit einer klaren Botschaft.

BVB-Kapitän schickt traurigen Emoji zur Bekanntgabe der Rose-Trennung

Der 33-Jährige kommentierte die Bekanntgabe des Vereins auf Instagram. Getreu dem Motto „Ein Emoji sagt mehr als 1000 Worte“ postete er schlicht einen Emoji mit einem weinenden Auge.

Der Kapitän bedauert die Entscheidung der Club-Führung. Anders kann man seinen Kommentar nicht interpretieren. Er war allerdings nicht der einzige BVB-Star, der sich zu der Verabschiedung äußerte.

BVB-Juwel Jude Bellingham bedankt sich bei Marco Rose und Rene Maric

Auch Jude Bellingham, der sich unter Marco Rose zum 18-jährigen Führungsspieler entwickelte, widmete seinem Ex-Coach einen Tweet. Der zeigt ein Foto von sich und dem 45-Jährigen, sowie ein Foto mit Co-Trainer René Maric. Dazu schrieb der Jungprofi schlicht die Worte „Thank you.“

Doch trotz Bedauern in der Mannschaft ist der Entschluss gefallen: Alle Jahre wieder trennt sich der BVB von seinem Trainer. Die Gründe liegen auf der Hand: zu viele Aussetzer, zu wenig Konstanz. Die Abwehr des BVB war löchrig wie lange nicht mehr. Probleme, die Marco Rose, einstiger Wunsch-Trainer der Dortmund-Bosse und mit einer Ablöse von 5 Millionen Euro teuerster Trainer-Transfer der BVB-Geschichte, nicht in den Griff bekommen hat.

Rubriklistenbild: © Jan Huebner/Imago; Norbert Schmidt/Imago; Collage: Sabrina Wagner/ RUHR24