BVB-Kapitän fällt weiter aus

Rätselraten um Marco Reus: Wie lange fehlt er dem BVB nun wirklich?

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Wie schnell Marco Reus dem BVB wieder zur Verfügung steht, ist unklar. Bei Borussia Dortmund herrscht Rätselraten.

Die Verletzung von BVB-Kapitän Marco Reus ist schwerer als angenommen. Doch es herrscht ein wenig Unklarheit um den Borussia Dortmund-Kapitän.

  • Marco Reus zog sich im Pokalspiel gegen Werder Bremen am 4. Februar eine Muskelverletzung zu.
  • Der BVB muss daher einige Zeit ohne seinen Offensivstar auskommen.
  • Nicht nur das Derby gegen den FC Schalke 04 ist in Gefahr. 

Update, Samstag (7. März), 12.51 Uhr: Die Berichte über ein mögliches Comeback von BVB-Kapitän Marco Reus brechen weiterhin nicht ab. Zuletzt berichtete die Bild, dass eine EM-Teilnahme in Gefahr sei.

BVB: Marco Reus-Einsatz gegen FC Bayern München nicht in Gefahr?

Das stehe jedoch nicht zur Debatte, wie nun der Kicker berichtet. Dem Sportmagazin zufolge fehle Marco Reus dem BVB zwar noch gegen Gladbach (die Einzelkritik und Noten nach dem 2:1-Sieg), PSG (11. März), Schalke 04 (14. März) und den VfL Wolfsburg (22. März). Doch nach der Länderspielpause (26. und 31. März) sei er wieder fit.

Demnach sei laut Kicker auch ein Einsatz gegen den FC Bayern nicht in Gefahr. Einen Ausfall für die kommende Europameisterschaft dementierte das Sportmagazin ebenfalls.

Update, Freitag (6. März), 9.52 Uhr: Dortmund - Wiederholt sich die Geschichte für Marco Reus (30) erneut? Wieder hat der BVB-Kapitän im Turnierjahr mit einer hartnäckigen Verletzung zu kämpfen. Ob die Teilnahme an der EM 2020 tatsächlich gefährdet ist, ist noch unklar.

Fehlt Marco Reus dem BVB gegen PSG, Schalke 04 und den FC Bayern?

Borussia Dortmund muss in jedem Fall noch eine Weile auf den 30-Jährigen verzichten. Denn wie die Bild (Bezahlartikel) berichtet, wird Marco Reus wohl erst nach der Länderspielpause Ende März in das BVB-Team zurückkehren. Das Rückspiel in der Champions League gegen PSG (11. März) und das Derby zwischen dem BVB und Schalke 04, das ohne Zuschauer stattfinden könnte, (14. März) kommen definitiv zu früh.

Auch das Topspiel in der Bundesliga gegen den FC Bayern (4. April) droht der BVB-Kapitän zu verpassen. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag (5. März) hielt sich Lucien Favre (62) hinsichtlich der Verletzung seines Stars bedeckt: "Marco hat gestern und heute in der Halle trainiert. Wann er zurückkommt, kann ich nicht sagen."

Update, Donnerstag (27. Februar), 16.30 Uhr: Eigentlich sollte Marco Reus nach rund vier Wochen wieder fit sein. Jetzt muss der BVB wohl länger auf seinen Kapitän verzichten.

Borussia Dortmund: Lucien Favre pessimistisch bei Marco Reus

Schon Lucien Favre (62) klang nicht besonders optimistisch auf der heutigen Pressekonferenz: "Er wird ein paar Wochen nichts machen mit dieser Verletzung. Er muss zurück, aber nicht mit 70 oder 80 Prozent, er muss topfit sein", so der Trainer des BVB, der am 24. Spieltag der Bundesliga auf den SC Freiburg trifft (zum Live-Ticker), über den verletzten Marco Reus.

Bei den ursprünglich kommunizierten vier Wochen Ausfallzeit nach dem Pokalspiel in Bremen wäre Marco Reus spätestens am 25. Spieltag (Samstag, 7. März - auswärts Borussia Mönchengladbach) wieder einsatzfähig. Doch nun verzögert sich das Comeback.

Borussia Dortmund: Marco Reus fällt weitere Wochen aus

Nach Informationen der Ruhr Nachrichten geht man beim BVB mittlerweile von einer Ausfallzeit von insgesamt sechs bis sieben Wochen aus. Damit steht für Marco Reus das Derby gegen den S04 am 14. März, auf das sich die Polizei bereits jetzt vorbereitet, auf der Kippe. Das Rückspiel bei PSG drei Tage zuvor verpasst der Kapitän somit sicher.

Das Comeback könnte er dann nach der Länderspielpause geben, die Ende März stattfindet. Dann erwartet der BVB am 4. April den FC Bayern München, der dann vielleicht ohne Robert Lewandowski auskommen muss.

Update, Mittwoch (26. Februar), 9.49 Uhr: Dortmund - Der BVB, dessen Partie gegen den SC Freiburg live im TV und im Live-Stream übertragen wird, muss seit der 2:3-Pokalniederlage gegen den SV Werder Bremen auf Kapitän Marco Reus (30) verzichten. Zunächst hieß es, dass der 30-Jährige nach rund vier Wochen wieder ins Training einsteigen könne. 

Borussia Dortmund: BVB-Kapitän Marco Reus spricht über seine Verletzung

Am Dienstagabend (25. Februar) hat sich Marco Reus in einer Aufzeichnung der BVB-Gesprächsrunde "Brinkhoff's Ballgeflüster" zu seiner Verletzung und Ausfallzeit zu Wort gemeldet: "Ein spezielles Spiel habe ich mir nicht ausgesucht. Wichtig ist jetzt erst einmal, komplett gesund und schmerzfrei zu werden", wird der Kapitän von Borussia Dortmund unter anderem von den Kollegen der Ruhr Nachrichten zitiert. 

"Ich habe keine genaue Prognose, wann genau ich mein Comeback geben kann. Es ist kein Muskelfaserriss, bei dem man sagen kann, es dauert drei Wochen", führt der 30-Jährige fort. Dennoch sei er zuversichtlich, dass er in den kommenden Wochen wieder bei der Mannschaft sein könne. 

Erstmeldung, Mittwoch (5. Februar), 15.48 Uhr: Die 2:3-Niederlage im DFB-Pokal gegen den SV Werder Bremen am Dienstagabend (4. Februar) ist für den BVB gleich in doppelter Hinsicht schmerzhaft. Denn die Westfalen müssen in den kommenden Wochen ohne Kapitän Marco Reus (30) auskommen.

Borussia Dortmund: Marco Reus fehlt dem BVB rund vier Wochen

"BVB-Kapitän Marco Reus hat sich im DFB-Pokal eine Muskelverletzung zugezogen. Nach jetzigem Stand wird er in rund vier Wochen wieder ins Training einsteigen können" vermeldetet Borussia Dortmund am Mittwoch (5. Februar) vor dem Bundesliga-Duell mit Bayer Leverkusen (wir berichten im Live-Ticker vom BVB-Spiel) auf dem vereinseigenen Twitter-Kanal.

Der 30-Jährige musste in der 89. Spielminute für Emre Can (26) den Platz verlassen. Bereits bei seiner Auswechslung fasste sich der Kapitän des BVB mit schmerzverzerrtem Gesicht in die Leistengegend. 

Borussia Dortmund: Marco Reus fehlt dem BVB in einigen Topspielen

Mit einer Ausfallzeit von rund vier Wochen steht bereits jetzt fest, dass der Offensivspieler Borussia Dortmund in einigen Topspielen nicht zur Verfügung stehen wird. Marco Reus, auf den der BVB auch im Auswärtsspiel gegen Werder Bremen verzichten muss, wird unter anderem in den Spielen und Paris Saint-Germain (Dienstag, 18. Februar) fehlen.

Ein Einsatz im Rückspiel der Champions League (Mittwoch, 11. März) dürfte mit der angegebenen Verletzungszeit ebenfalls zu einem Wettlauf gegen die Zeit mutieren. Ob und wie Borussia Dortmund den Ausfall seines Kapitäns kompensieren kann, wird sich also in den kommenden Wochen zeigen.

Eine Option gegen Bayer 04 Leverkusen war der Einsatz Julian Brandt. Der BVB-Profi verletzte sich zog sich allerdings während des Spiels einen Anriss des Außenbandes zu, sodass Lucien Favre erneut improvisieren muss. 

Übrigens: Marco Reus ist auch einer der Gründe, warum Jadon Sancho noch ein weiteres Jahr beim BVB bleiben könnte. Zudem bietet Borussia Dortmund einfach mehr als andere Klubs. 

BVB: Marco Reus ist bei Borussia Dortmund auf der Suche nach seiner Topform  

Schließlich lief Marco Reus zuletzt in einigen Spielen seiner Topform aus vergangenen Tagen meilenweit hinterher. Auch im DFB-Pokalspiel gegen den SV Werder Bremen konnte der Offensivspieler des BVB nicht überzeugen (RUHR24 bewertete die Leistung des 30-Jährigen mit der Note 5).

In den sozialen Medien überwiegt zwar das Mitgefühl bei den Fans von Borussia Dortmund, einige von ihnen sind jedoch der Meinung, dass der BVB, der offenbar die Geduld mit Trainer Lucien Favre verliert, den Ausfall des 30-Jährigen durchaus kompensieren kann. So findet beispielsweise Twitter-User KTneunzehn

  • "Reus fällt vier Wochen aus, laut Medien ein Schock. Natürlich wünscht man keinem eine Verletzung aber ich denke, momentan ist es für ihn mal ganz gut eine Pause einzulegen und für den BVB beziehungsweise Favre ein Problem weniger ihn aufstellen zu müssen."

Twitter-User LarsGo ist einer ähnlichen Meinung: "Grundsätzlich tut es mir echt leid um Reus, dass er sich wieder verletzt hat. Aber vielleicht ist es auch eine Chance, für Favre jetzt nochmals was zu ändern. Vielleicht doch nochmals Götze eine (letzte?) Chance zu geben. Oder halt Reyna mal von Anfang an zu bringen."

  • "Ist jetzt nicht so, dass mich die Reus Verletzung sonderlich beunruhigt. Tut mir leid für ihn. Aber ich glaube, dieses Jahr können wir das eher kompensieren als letztes Jahr. Gute Besserung Jung" findet Philipp L.