Kaderplanung bei Borussia Dortmund

Manuel Akanji mit möglichem BVB-Abschied: Klub aus England zeigt Interesse

Manuel Akanji könnte den BVB bald verlassen.
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Manuel Akanji könnte den BVB bald verlassen.

Manuel Akanji könnte den BVB im Sommer verlassen. Ein namenhafter Verein aus der Premier League zeigt Interesse.

  • Manuel Akanji könnte Borussia Dortmund am Saisonende verlassen.
  • Seinen Stammplatz hatte der Verteidiger zwischenzeitlich verloren. 
  • Nun klopft ein Klub aus der Premier League an. 

Dortmund - Das Kapitel Borussia Dortmund könnte sich für Manuel Akanji (24) im Sommer nach zweieinhalb Jahren vorerst schließen. Der Schweizer hat beim BVB (alle Artikel unter RUHR24.de) zuletzt an Rückendeckung verloren. Nichtsdestotrotz beschäftigt sich offenbar der FC Arsenal intensiv mit einem Transfer

Name

Manuel Akanji

Geboren

19.07.1995

Größe

1,87 Meter

Aktuelles Team

Borussia Dortmund

Beitrittsdaten

2014 (FC Winterthur), 2015 (FC Basel), 2018 (Borussia Dortmund)  

BVB: Manuel Akanji in Gesprächen mit dem FC Arsenal

Bereits im vergangenen Sommer sollen die Gunners laut Fußballtransfers.com ihr Interesse an Manuel Akanji hinterlegt haben. Es soll sogar konkrete Gespräche zwischen Spieler und Verein gegeben haben. Der BVB erteilte seinem Innenverteidiger letztlich jedoch keine Freigabe.

Der Vizemeister entschied sich später Abdou Diallo für 32 Millionen zu Paris Saint-Germain zu transferieren. Manuel Akanji blieb ohne laute Proteste bei Borussia Dortmund und galt über weite Strecken der aktuellen Spielzeit als Stammkraft. 

Manuel Akanj mit katastrophaler Saison beim BVB

Zusammen mit Mats Hummels sollte (31) sollte der 24-Jährige ein kongeniales Verteidiger-Duo bilden und die Defensive der Dortmunder stabilisieren. Die Hoffnungen der Verantwortlichen wurden jedoch bitter enttäuscht. Anfangs soll es beim BVB intern sogar großen Krach zwischen Mats Hummels und Manuel Akanji um die Chefrolle gegeben haben.

Manuel Akanji leistete sich in dieser Spielzeit immer wieder größere Schnitzer, war an zahlreichen Gegentoren beteiligt. Die Defensive des BVB, die mit Robin Koch (23) vom SC Freiburg verstärkt werden könnte, wurde daher als große Schwachstelle der Hinrunde ausgemacht. Der Klub reagierte. 

Manuel Akanji: Vom Stammspieler zum Bankdrücker und wieder zurück

Zunächst degradierte Trainer Lucien Favre (62) seinen Landsmann auf die Bank und zog ihm Dan-Axel Zagadou (20) vor. Anschließend verpflichtete die Borussia mit Emre Can (26) einen weiteren Defensivspezialisten, der auch in der Verteidigung eingesetzt werden kann. Die Perspektive für Manuel Akanji schien sich schlagartig zu verschlechtern. 

Manuel Akanji durfte im Derby gegen den S04 von Beginn an ran.

Doch mit dem Re-Start der Bundesligasaison stand der Abwehrspieler plötzlich wieder auf dem Rasen. Durch die Ausfälle von Dan-Axel Zagadou und Emre Can, bei dem es immerhin Hoffnung auf eine baldige Rückkehr gibt, rückte Manuel Akanji wieder ins Team und machte seine Sache im Derby gegen den S04 über weite Strecken ordentlich. 

BVB: Manuel Akanji ist immer noch ein heißes Thema beim FC Arsenal

Aufgrund der derzeitigen Personalsituation der Schwarz-Gelben wird der 24-Jährige wohl auch in den nächsten Wochen häufiger zur Stammformation gehören. Womöglich ist es auch ein Re-Start für Manuel Akanji im Trikot des BVB (das Bundesliga-Topspiel gegen Bayern München im Live-Ticker).

Aber was geschieht am Saisonende? Die Informationen verdichten sich, dass der FC Arsenal einen erneuten Anlauf beim Nationalspieler nehmen will. Laut Fußballtransfers.com liegt die Akte Akanji weit oben auf der Prioritätenliste der Arsenal-Bosse

Manuel Akanji: BVB wäre bei 25-30 Millionen Euro gesprächsbereit

Der BVB (die Partie gegen den FC Bayern München wird live im TV und Live-Stream übertragen) würde seinem Spieler diesmal wohl auch keine Steine in den Weg räumen. Dortmund-Sportdirektor Michael Zorc (57) wäre einem Bericht der Sport-Bild zufolge ab einem Angebot von 25-30 Millionen Euro gesprächsbereit. 

Ob Manuel Akanji letztlich noch eine Zukunft bei Borussia Dortmund hat, werden die nächsten Wochen zeigen. Bislang konnte der Schweizer wenig Argumente vorweisen. 

Ein Nachfolger für den Innenverteidiger soll bereits ebenfalls im Gespräch sein. So wird dem BVB Interesse am Norweger Kristoffer Ajer (22) von Celtic Glasgow nachgesagt.