Schweizer braucht eine Pause

Favre gegen Leverkusen vor wichtiger Entscheidung: Wie lange darf Akanji noch spielen? 

Wie lange hält Lucien Favre noch an Manuel Akanji fest? 
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Wie lange hält Lucien Favre noch an Manuel Akanji fest? 

Manuel Akanji braucht in der Verteidigung von Borussia Dortmund eine Pause. Wen bringt BVB-Trainer Lucien Favre am Samstag gegen Leverkusen?

  • Der Schweizer Manuel Akanji ist bei Borussia Dortmund seit Monaten außer Form. 
  • Die Fragen bei den BVB-Anhängern kommen auf, warum der Schweizer keine Pause bekommt. 
  • Gegen Bayer Leverkusen hätte Trainer Lucien Favre Alternativen. 

Dortmund - BVB-Verteidiger Manuel Akanji (24) braucht seit Wochen, wenn nicht sogar seit Monaten, eine Pause. Der Schweizer wirkt überspielt, unsicher und hat in fast jedem Spiel einen individuellen Fehler zu verbuchen, der Borussia Dortmund stets in Bedrängnis bringt. Oder sogar zu Gegentoren führt. 

Manuel Akanji: Verteidiger dürfte bei Borussia Dortmund eine Pause guttun 

BVB-Trainer Lucien Favre (62) musste sich im Kalenderjahr 2019 die Frage gefallen lassen, warum er nicht anderen Spielern wie Dan-Axel Zagadou (20) oder sogar Leonardo Balerdi (21) eine Chance gegeben hat. Jetzt kommt mit Emre Can (26) eine neue Option beim BVB hinzu. 

Die Kette individueller Fehler reicht bei Manuel Akanji zurück bis in die Rückrunde in der Saison 2018/2019. Unvergessen seine Slapstick-Einlage im Auswärtsspiel gegen Werder Bremen (2:2) am 4. Mai 2019, die von Routinier Claudio Pizarro (41) eiskalt zum Ausgleich genutzt wurde. 

Nach dem jüngsten Pokal-Aus des BVB gegen Werder Bremen am vergangenen Dienstag (4. Februar) meint RUHR24-Autor Kevin Mattes, dass diese BVB-Mannschaft nicht titelreif ist. 

Manuel Akanji ist beim BVB seit mehreren Monaten völlig außer Form 

Doch auch in der aktuellen Saison ist die Fehlerquote des Schweizers konstant hoch. Dabei begann seine Zeit im Jahr 2018 beim BVB sehr gut. Die Frage, die sich jedoch Fans im Stadion und auf den Tribünen jetzt stellen: Warum gönnt Lucien Favre, mit dem der BVB laut RUHR24-Redakteur Christian Keiter nie einen großen Titel gewinnen wird, seinem Verteidiger nicht einfach eine Pause? 

Der kuriose Umgang von Lucien Favre, den Adi Hütter (50) bei Borussia Dortmund als Trainer beerben könnte, mit der Verteidigung beim BVB zeigt sich in der Personalie Dan-Axel Zagadou. Der war nach einem individuellen Fehler im April 2019 gegen den FC Bayern München zunächst verletzungsbedingt außen vor, in der Hinrunde 2019/2020 aber dann weitestgehend abgeschrieben. Oftmals polarisierte der Trainer mit Personal-Entscheidung, sodass zuletzt auch Sebastian Kehl vor dem Topspiel gegen Bayer 04 Leverkusen Lucien Favre kritisierte.

Alternativen zu Manuel Akanji? Dan-Axel Zagadou, Leonardo Balerdo oder jetzt Emre Can

Leonardo Balerdi hat bis auf Kurzeinsätze noch gar keine richtige Chance beim BVB bekommen. Die Begründung von Lucien Favre: Er habe noch Probleme sich an die Geschwindigkeit anzupassen. 

Am Samstag (8. Februar) muss der BVB in der BayArena gegen Bayer Leverkusen ran. Beim Training heute (6. Februar) haben sowohl Manuel Akanji, der im Kampf gegen Rassismus einen früheren Schalke-Profi lobt, als auch Mats Hummels nur kurz trainiert, sind aber für Samstag ohne Probleme einsatzbereit.

Borussia Dortmund gegen Bayer Leverkusen: BVB mit oder ohne Manuel Akanji?

Geht der BVB-Trainer gegen die flinke Bayer-Offensive Experimente ein? Unwahrscheinlich! Zur Personalie Emre Can und einem möglichen Startelf-Einsatz äußerte sich er Schweizer folgendermaßen: "Emre wird peu a peu mehr machen können. Er hat zuletzt in Italien wenig gespielt. Er macht in den letzten Tagen sehr gute Fortschritte."

Spannend ist zudem auch die Frage, wer den verletzten Marco Reus in der Startelf gegen Bayer Leverkusen ersetzt.

Video: BVB-Bosse sauer nach Pokal-Aus gegen Bremen

Neben Emre Can, der perspektivisch für den BVB wichtiger wird, und Dan-Axel Zagadou, dessen Einsatzzeiten sich zuletzt erhöht haben, würde sich der eine oder andere BVB-Fan auch mal über Leonardo Balerdi freuen. 

Perspektivisch wäre ein Durchatmen für BVB-Verteidiger Manuel Akanji nicht schlecht  

Eine Pause würde Manuel Akanji ohne Zweifel guttun. Nicht nur kurzfristig, sondern auch perspektivisch könnte der 24-jährige Schweizer davon profitieren. Dass er ein verdammt guter Verteidiger ist, hat er 2018 gezeigt. 2019 und 2020 jedoch noch nicht.