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Am vergangenen Samstag (18. Mai) verstarb der ehemalige BVB-Stürmer Manfred Burgsmüller in seiner Wohnung in Essen. Nach Informationen der Bild sei es ein natürlicher Tod gewesen. Die Bundesliga trauert um einen ganz besonderen Spieler.

Am Samstag habe eine Freundin von Burgsmüller versucht, ihn zu erreichen. Als auch nach Stunden keine Nachricht via WhatsApp kam, fuhr die Freundin laut Bild zur Wohnung des ehemaligen BVB-Spielers. Sie soll den Notarzt alarmiert haben. Die Versuche der Rettungskräfte, Burgsmüller zu reanimieren, waren jedoch vergeblich. Er starb mit 69 Jahren.

Die Nummer 4 der „Ewigen Bundesliga Torschützenliste“

Burgsmüller gehört zu den schillernden Figuren in der Bundesliga. In seiner Karriere spielte er für Borussia Dortmund, Rot-Weiß Essen und den SV Werder Bremen.

Manni Burgsmüller. Foto: dpa
Manni Burgsmüller bei „Helden der Kreisklasse. Foto: dpa

Unter Otto Rehhagel holte der Stürmer im Jahr 1988 mit 38 Jahren die Meisterschaft. insgesamt erzielte er 213 Tore und steht damit auf dem vierten Platz der „Ewigen Bundesliga-Torschützenliste“. Er wurde jedoch nie Torschützenkönig.

Von 1976 bis 1983 spielte der in Essen geborene Fußballer bei Borussia Dortmund und kreuzte somit seinen Weg mit dem heutigen Sportdirektor Michael Zorc.

„Manni war ein Spieler, der sehr viel für den BVB geleistet hat. In einer Phase, wo der Verein nicht zur Spitze in Deutschland gehörte. Er war ein außergewöhnlicher Spieler. Ein absolutes Schlitzohr. Ein echter Instinktfußballer.

Hans-Joachim Watzke im Rahmen des U19-Halbfinals zwischen Borussia Dortmund und den FC Schalke 04 im Stadion Rote Erde

1986 schrieb er Bundesliga-Geschichte

1986 verdiente er sich den Titel „das größte Schlitzohr der Liga“. Im Spiel zwischen Bremen und den 1. FC Kaiserslautern schaffte es Burgsmüller im Vorbeilaufen, den Ball aus den Armen von FCK-Keeper Gerry Ehrmann zu rempeln.

Nach seiner Karriere spielte er von 1996 bis 2002 Football bei Rhein Fire und wurde dadurch zum ältesten aktiven Football-Profi der Welt.

Aktuelle BVB-Themen

Auf Kabel 1 lief in der Saison 2004/05 die Sendung „Helden der Kreisklasse“. Als Trainer und Manager versuchte Burgsmüller, den SSV Hacheney in der Kreisliga in Dortmund vor dem Abstieg zu retten.

Laut Bild musste Burgsmüller in den letzten Jahren mit einem Gehstock laufen. Er litt an Arthrose.