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Manchester United hält bei Jadon Sancho (19) auch weiterhin nicht die Füße still. Um den BVB-Spieler im Sommer 2020 zu verpflichten, nehmen die Engländer große Einbußen in Kauf.

  • Die Gerüchte um Manchester United und Jadon Sancho reißen nicht ab.
  • Die Engländer wollen Geld einsparen, um den 19-Jährigen in der kommenden Saison verpflichten zu können.
  • Für den BVB wird es schwer, den Spieler zu halten.

Jadon Sancho hat mit seinen überragenden Leistungen beim BVB die Aufmerksamkeit vieler europäischer Top-Klubs auf sich gezogen. Kein Wunder: Der 19-Jährige fehlte Borussia Dortmund in der abgelaufenen Spielzeit bei keinem Bundesliga-Spiel. Mit 12 verwandelten Toren und 17 Vorlagen strahlte Sancho eine enorme Torgefahr aus.

Sancho-Verbleib stellt BVB vor eine Mammut-Aufgabe

Und an diese Leistung schließt der Rechtsaußen nahtlos an. In zwei Spielen traf Sancho, über den der englische Nationaltrainer Gareth Southgate gesprochen hat bereits zweimal das Tor, zwei weitere bereitete er vor – ein erneuter Beleg dafür, wie wichtig der 19-Jährige für den BVB ist. Der Verein ließ daraufhin eine satte Gehaltserhöhung springen.

Doch auch wenn es dem gebürtigen Londoner bei der Borussia sicher nicht an Geld fehlt, wird es für die Dortmunder eine Mammut-Aufgabe, das begehrte Super-Talent langfristig zu halten.

Allen voran bringt sich Manchester United immer wieder ins Gespräch, wenn es um einen möglichen Wechsel des 19-Jährigen zurück nach England geht. Nach Informationen des britischen Standard will der Verein vorerst auf Neuverpflichtungen verzichten, um so Geld einzusparen und im Sommer 2020 einen Großangriff auf Sancho und den BVB zu starten.

Manchester United verzichtet für Sancho auf neue Spieler

Ein mutiges Vorgehen der Red Devils, vor allem wenn man bedenkt, dass Stürmer Romelu Lukaku (26) in diesem Sommer zu Inter Mailand gewechselt ist. Auch Alexis Sánchez (30) will die Engländer nach nur einer Saison wieder verlassen und steht ebenfalls vor einem Wechsel zu Inter Mailand.

Auch Real Madrid hat sich im Poker um Sancho ins Gespräch gebracht. Angeblich soll zwischen den Spaniern und dem BVB-Spieler bereits eine mündliche Einigung bestehen.

Trotz der dünnen Besetzung in der Offensive will Manchester United, das in dieser Saison bei der Champions-League-Auslosung zuschauen muss, laut des Berichts jedoch von teuren Neuverpflichtungen absehen. Nicolas Pépé (24) vom FC Arsenal und Paulo Dybala (25) von Juventus Turin sollen zwar als Alternativen diskutiert worden sein. Verein und Trainer Ole Gunnar Solskjær (46) wollen aber offenbar alles auf eine Karte setzen und auf einen Sancho-Wechsel hoffen.

Zukunft bleibt vorerst ungeklärt

Dafür würden die Engländer sogar eine Saison in Kauf nehmen, in der es nicht ganz so rund läuft. Eine Strategie, die vor allem die Fans von Man United nicht erfreuen wird. Die Anhänger der Red Devils sehnen sich nach spielerischer Klasse – und auch nach BVB-Star Sancho. Unterdessen hat Borussia Dortmund offenabar die Fühler nach Kai Havertz ausgestreckt.

Ob und wohin der 19-Jährige, dessen Vertrag bei Borussia Dortmund auf 2022 datiert ist, im nächsten Sommer wechseln wird, darüber hat sich Sancho selbst bislang nicht geäußert. Zuletzt löste er mit einer Geste eine Welle an Spekulationen über seine mögliche Zukunft beim BVB aus.