Bei Borussia Dortmund außen vor

Drastische Strafe verschoben: Warum BVB-Profi Mahmoud Dahoud erst einmal Glück hat

BVB-Profi Mahmoud Dahoud (am Ball) droht vom Amtsgericht Mönchengladbach eine empfindliche Strafe zu kassieren.
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BVB-Profi Mahmoud Dahoud (am Ball) droht vom Amtsgericht Mönchengladbach eine empfindliche Strafe zu kassieren.

Mahmoud Dahoud (BVB) hat wegen des Coronavirus erst einmal Glück. Ein Termin beim Amtsgericht Mönchengladbach wurde verschoben.

  • Mahmoud Dahoud muss sich vor dem Amtsgericht Mönchengladbach verantworten.
  • Dem BVB-Profi droht eine drastische Strafe, weil er viel zu schnell mit dem Auto unterwegs gewesen sein soll.
  • Die Gerichtsverhandlung wurde wegen des Coronavirus nun aber erst einmal verschoben.

Update, Freitag (27. März), 11.11 Uhr: Dortmund/Mönchengladbach - Glück im Unglück oder alles nicht wahr? So oder so schreibt Mahmoud Dahoud (24) weiterhin keine positiven Schlagzeilen.

Mahmoud Dahoud (BVB): Coronavirus stoppt Verhandlung vor dem Amtsgericht Mönchengladbach

Ursprünglich sollte Mahmoud Dahoud laut Bild.de (Bezahlschranke) am Donnerstag (26. März) vor dem Amtsgericht Mönchengladbach erscheinen. Wegen des Coronavirus aber wurde die Verhandlung mit dem BVB-Profi verschoben.

Heißt: Der 24-Jährige muss vorerst keine Strafe befürchten. Wann die Verhandlung fortgesetzt wird, ist noch unklar.

Mahmoud Dahoud (BVB) droht Führerschein für zwei Monate zu verlieren

Mahmoud Dahoud, der den BVB verlassen möchte, droht eine Geldstrafe über 280 Euro und ein Führerschein-Entzug für zwei Monate. Der zentrale Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund soll am 2. Juli 2018 viel zu schnell mit seinem Auto unterwegs gewesen sein.

Der Vorwurf: Der Ex-Gladbacher ist auf der Kaldenkirchener Straße in Mönchengladbach gegen 9 Uhr mit 108 statt 50 Km/h geblitzt worden. Mahmoud Dahoud bestreitet den Vorwurf aber, weswegen er persönlich vor dem Gericht aussagen sollte.

Mahmoud Dahoud (BVB): Bei Borussia Dortmund außen vor

So oder so schreibt der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler damit weiterhin keine positiven Schlagzeilen. Seit Sommer 2017 steht Mahmoud Dahoud bei Borussia Dortmund unter Vertrag, kam in fast drei Jahren aber nur 67 Mal (ein Tor, sieben Vorlagen) zum Einsatz.

In der aktuellen Saison wurde der BVB-Profi sogar erst in elf Pflichtspielen eingesetzt. Dreimal durfte der gebürtige Syrer in der Startelf stehen, aber nicht einmal über 90 Minuten agieren. Sein Vertrag bei den Schwarz-Gelben ist noch bis Sommer 2022 gültig.

Mahmoud Dahoud (r.) spielt seit 2017 für Borussia Dortmund.

Erstmeldung, 5. März, 16.19 Uhr: Für Mahmoud Dahoud (24) verläuft die Saison 2019/2020 bei Borussia Dortmund überhaupt nicht rund. Bislang kam der Mittelfeldspieler erst in elf Pflichtspielen zum Einsatz

Borussia Dortmund: Mahmoud Dahoud spielte einst in Mönchengladbach

Nun holt den BVB-Spieler allerdings seine Vergangenheit ein. Von 2011 bis 2017 spielte Mahmoud Dahoud für Borussia Mönchengladbach und absolvierte 61 Bundesliga-Spiele für die Elf vom Niederrhein. Am Samstag, 7. März, trifft Gladbach trotz der Coronavirus-Gefahr auf den BVB.

Doch auch nach seinem Wechsel für 12 Millionen Euro im Sommer 2017 von Gladbach zum BVB (der Ticker zum Nachlesen) ist Dahoud weiterhin in der alten Heimat unterwegs.

Mahmoud Dahoud (BVB) steht Ende März vor Gericht

Das wurde dem Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund nun allerdings zum Verhängnis, denn Mahmoud Dahoud muss sich nach Informationen von GladbachLIVE Ende März vor Gericht verantworten.

Dem ehemaligen U21-Nationalspieler wird vorgeworfen, am 2. Juli 2018 gegen 9 Uhr viel zu schnell auf der Kaldenkirchener Straße in Mönchengladbach zwischen der A52 und der B57 unterwegs gewesen zu sein.

Mahmoud Dahoud (BVB) soll seinen Führerschein abgeben

Mahmoud Dahoud wurde mit 108 km/h statt der erlaubten 50 km/h innerhalb einer geschlossenen Ortschaft geblitzt. Dem BVB-Spieler flatterte daher ein Bußgeldbescheid ins Haus. Der jetzige Profi des BVB (die Einzelkritik und Noten nach dem Sieg in Gladbach) solle für das Vergehen eine Strafe von 280 Euro zahlen und seinen Führerschein für zwei Monate abgeben.

Gegen den Bußgeldbescheid hat der 24-Jährige allerdings Einspruch eingelegt. Dem Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund steht daher ein Gerichtsverfahren bevor. Ende März muss sich Mahmoud Dahoud, der im Winter für einen Transfer zu Hertha BSC im Gespräch war, in der Länderspielpause vor dem Amtsgericht Mönchengladbach verantworten.

Mahmoud Dahoud von Borussia Dortmund: Richter prüfen, wer der Fahrer war

Dabei wollen die Richter laut Aussage eines Gerichtssprechers routinemäßig auch prüfen, ob Mahmoud Dahoud am 2. Juli 2018 überhaupt der Fahrer des Autos auf der Kaldenkirchener Straße in Mönchengladbach war.